Wirtschaft

BayernLB-Chef Häusler sagt, dass die Rückzahlung von Milliardenkrediten der BayernLB an die HGAA gestoppt wurde, sei der Versuch, "unsere Kredite quasi im Wege der Selbstjustiz zu konfiszieren". (Foto: dpa)

18.03.2014

Landesbank wurde "dreist betrogen"

BayernLB-Chef Häusler wirft Österreich wegen HGAA "Selbstjustiz" vor

Der scheidende Vorstandsvorsitzende der BayernLB, Gerd Häusler, hat Österreich im Streit um die Skandalbank HGAA "Selbstjustiz" vorgeworfen. Beim Kauf der Hypo Group Alpe Adria sei die Bayerische Landesbank "dreist betrogen" worden, sagte Häusler der Passauer Neuen Presse. Dass die Rückzahlung von Milliardenkrediten der BayernLB an die HGAA gestoppt wurde, sei der Versuch, "unsere Kredite quasi im Wege der Selbstjustiz zu konfiszieren".
Derzeit klagt die BayernLB vor dem Münchner Landgericht gegen die Österreicher. Über jüngste Angebote aus Österreich zu einem "Generalvergleich" äußerte sich Häusler in dem Zeitungsinterview verwundert: "Mir ist derzeit nicht bekannt, was damit gemeint sein könnte." Die HGAA habe nur rund zwei Jahre im Mehrheitseigentum der BayernLB gestanden, seit über vier Jahren liege die Eigentümerschaft nun beim österreichischen Staat. "Die dann seit Ende 2009 eingesetzten Steuermilliarden retten also nicht eine Bank, die von privaten Eigentümern ruiniert wurde, sondern die jahrelang von Managern geführt wurde, die die Republik Österreich eingestellt hat", kritisierte Häusler. Deren Fehler habe die BayernLB nicht zu verantworten.
Häusler gibt sein Amt zum 1. April an den bisherigen Vizechef der NordLB, Johannes-Jörg Riegler, ab und soll im Herbst Aufsichtsratschef der Bayerischen Landesbank werden. (dpa)

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