Wirtschaft

Gut läuft das Geschäft mit Medizingasen, vor allem in den USA. (Foto: dpa)

28.10.2015

Linde strebt Umsatz von mindestens 17,9 Milliarden Euro an

Industriegase-Spezialist Linde hat vom schwachen Euro profitiert

Der Industriegase-Spezialist Linde hat in den ersten neun Monaten des Jahres vom schwachen Euro profitiert. Der Umsatz kletterte deshalb um knapp 8 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro, das Betriebsergebnis um gut 8 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro, wie Linde heute in München mitteilte.

Gut läuft das Geschäft mit Medizingasen, vor allem in den USA. Auf der anderen Seite gehen wegen des niedrigen Ölpreises die Aufträge beim Anlagenbau zurück. Außerdem ist ein Großvertrag zur Wasserstoffversorgung in Italien ausgelaufen. Währungsbereinigt wären Konzernumsatz und Ergebnis seit Januar um ein Prozent gesunken.

Derzeit verhandelt Linde mit Gazprom über ein Großprojekt zur Gasförderung in Sibirien. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte der Vorstand heute: Er stellte einen Umsatz von mindestens 17,9 Milliarden Euro und ein Betriebsergebnis von mindestens 4,1 Milliarden Euro ohne Sondereffekte in Aussicht. Im vergangenen Jahr hatte Linde 17 Milliarden Euro Umsatz und 3,9 Milliarden Euro Betriebsgewinn gemacht.
Für die Aktionäre blieb nach neun Monaten unter dem Strich ein anrechenbarer Gewinn von 860 Millionen Euro - fünf Prozent mehr als im Vorjahr.
(dpa)

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