Wirtschaft

Dieter Dohr sieht in den Messen die Möglichkeit für Aussteller, sich einem riesigen Produktscreening zu unterziehen. (Foto: Schweinfurth)

21.03.2014

„Messen als optischer Kick“

GHM-Chef Dieter Dohr über Sinn und Zweck von Spezialmessen für Handwerk und Baubranche

Handwerker haben bekanntlich nie Zeit. Sie eilen von Termin zu Termin, und die derzeitige konjunkturelle Lage beschert ihnen auch keine Phase des Durchatmens. Stellt sich die Frage, ob sie es sich da leisten können, auf Messen zu gehen. Wir sprachen darüber mit Dieter Dohr, dem Geschäftsführer der Gesellschaft Messe für Handwerksmessen (GHM).

BSZ: Herr Dohr, haben Handwerker noch die Zeit, Ihre Messen zu besuchen?
Dohr: In der Regel schon. Es sind ja moderne Unternehmen und es zeugt von einem gewissen Weitblick, sich mit zukünftigen Trends zu beschäftigen. Auch im Handwerk gibt es den Bedarf des ständigen Lernens und des Dranbleibens an Entwicklungen im Metier.

BSZ: War das früher anders?
Dohr: Nein. Im Handwerk gibt es schon seit über seit Langem eine hohe Professionalität. Und wer sich als Meister nicht auf Messen umsieht, verliert den Überblick. Außerdem bekommt der Handwerker in der Regel in vier Tagen im Zweijahresrhythmus die wichtigsten Informationen für sich und seine Mitarbeiter. Das ist zumindest bei der Internationalen Handwerksmesse in München und unseren vier Baufachmessen so, auf denen Handwerker unsere Besucher sind wie zum Beispiel DACH+HOLZ, IFH/Intherm, eltec oder Farbe, Ausbau und Fassade.

BSZ: Ist so eine Messe nur etwas für den Handwerksmeister?
Dohr: Nein. Viele Handwerker nehmen ihre Mitarbeiter mit auf die Messen, denn das ist für diese ja auch so eine Art Fortbildungsmaßnahme...(Interview: Ralph Schweinfurth)

(Lesen Sie das vollständige Interview in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom 21. März 2014)

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