Wirtschaft

Zu rastant unterwegs: Audi muss Strafe zahlen. Allerdings nicht wegen zu schnellem Fahren, sondern wegen verbotener Preisabsprachen. (Foto: Audi)

11.09.2014

Millionenstrafe für Audi in China

Grund: verbotene Preisabsprachen

Wegen unerlaubter Preisabsprachen in China muss die Volkswagen-Tochter Audi eine Strafe in Millionenhöhe zahlen. Die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) verdonnerte den Autobauer und seinen örtlichen Joint-Venture-Partner heute zur Zahlung von 249 Millionen Yuan (31,5 Mio Euro), wie Staatsmedien berichteten.
Die Behörde hatte den Hersteller schon Anfang August für schuldig befunden, aber noch kein Strafmaß verkündet. Audi soll - wie auch andere Hersteller - seinen Händlern unter anderem Mindestpreise für Ersatzteile vorgeschrieben haben. Nach Medienberichten sind auch bei Daimler Beweise für Preisabsprachen bei Ersatzteilen gefunden worden. BMW senkte ebenfalls seine Preise für eine Reihe von Ersatzteilen.  
Vor drei Wochen hatte die NDRC bereits eine Rekordstrafe von insgesamt 1,24 Milliarden Yuan gegen zwölf japanische Autozulieferer verhängt.
(Torsten Holtz, dpa)

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