Wirtschaft

München befindet sich auch künftig im Aufwind. (Foto: Flughafen München)

22.10.2015

München hat die besten Zukunftsaussichten

"Weltstadt mit Herz" führt die Hitliste des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts und der Privatbank Berenberg

München hat unter den 30 größten deutschen Städten einer Studie zufolge aktuell die besten Zukunftsaussichten. In der Hitliste, die das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) und die Privatbank Berenberg heute in Frankfurt vorstellten, liegt die bayerische Landeshauptstadt erstmals auf Rang eins. Dahinter folgen Berlin und Leipzig, die kräftig aufholten. Der dreimalige Spitzenreiter Frankfurt muss sich mit Platz vier begnügen.

Schlusslicht ist zum vierten Mal in Folge Chemnitz. Auf den Plätzen 29 bis 25 landen Kiel und die nordrhein-westfälischen Industriestädte Gelsenkirchen, Bochum, Wuppertal und Duisburg. Bevölkerungsrückgang und Verlust an Arbeitsplätzen dominierten dort immer deutlicher. "Der Abstand dieser schrumpfenden Städte zu den wachsenden, sich erfolgreich entwickelnden Städten vergrößert sich zunehmend", sagte Hans-Walter Peters, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter von Berenberg, einer Mitteilung zufolge.

Für das Ranking zur Zukunftsfähigkeit der Städte wurden die Produktivitätsentwicklung, Standortfaktoren wie Bildung, Innovationsfähigkeit, Erreichbarkeit, Internationalität sowie die demografische Entwicklung analysiert.

Die bayerische Landeshauptstadt punktete mit guten Standortfaktoren sowie mit Job- und Bevölkerungswachstum. München habe weite Teile des Strukturwandels bereits vollzogen "und gehört zu den herausragenden Wissensmetropolen", sagte HWWI-Direktor Henning Vöpel. Bereits jeder zweite Beschäftigte (48,9 Prozent) arbeite in einem wissensintensiven Wirtschaftszweig.  
Berlin setzte der Studie zufolge die Aufholjagd der vergangenen Jahre fort. Positiv entwickelten sich vor allem Erwerbstätigkeit und Bevölkerungszahl. "Der Wachstumsmotor Berlin läuft rund", sagte Vöpel. Den größten Sprung nach vorne machte Leipzig. Die sächsische Stadt verbesserte sich in der Hitliste von zuletzt Rang 12 auf den dritten Platz. Produktivität, Bevölkerungs- und Jobwachstum schlugen positiv zu Buche. 

Frankfurt punktet zwar weiter mit Internationalität, Bildung und Erreichbarkeit. Bei Jobwachstum und Produktivität rutschte die Mainmetropole der Studie zufolge allerdings ab.
(Friederike Marx, dpa)

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