Wirtschaft

Der Elektrokonzern Siemens wird noch länger brauchen, um die Probleme im wichtigen Energiegeschäft in den Griff zu bekommen. (Foto: dpa)

31.03.2015

Probleme im Energiegeschäft

Siemens wird daran noch lange knabbern

Der Elektrokonzern Siemens wird noch länger brauchen, um die Probleme im wichtigen Energiegeschäft in den Griff zu bekommen. Es werde Jahre dauern, bis das Unternehmen wieder da stehe, wo es schon einmal war, verlautete heute aus informierten Kreisen. Schwierigstes Thema sei die Energieerzeugung. Hier leidet der Konzern unter der Nachfrageschwäche nach großen Gasturbinen verbunden mit Preisdruck und Überkapazitäten.  
Aber auch im Windkraft-Geschäft gibt es Schwierigkeiten. Der Fokus lag hier lange Zeit auf Offshore-Anlagen, die vor der Küste installiert sind, während Schwachwindturbinen im Siemens-Portfolio fehlten. Sie sind für Regionen ausgelegt, in denen der Wind weniger stark bläst als beispielsweise auf See.  
Die umstrittene Übernahme des US-Kompressorenherstellers Dresser Rand wird bei Siemens trotz der Probleme durch den Ölpreisverfall weiter positiv gesehen. Er berge große Synergien, weil man sich dadurch einen Vertriebskanal in eine gewaltige Industrie hinein schaffe, hieß es in den Kreisen.  
Unter der Führung von Konzernchef Joe Kaeser hat Siemens in den vergangenen Monaten einen radikalen Umbau durchlaufen. Dabei wurden auch unprofitable Geschäftseinheiten unter die Lupe genommen. Über die Ergebnisse will der Konzern Anfang Mai bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen informieren. Als Lösungen käme infrage, dass Siemens die Einheiten selbst wieder in Ordnung bringt, in Joint Ventures einbringt oder verkauft wie vor einiger Zeit etwa die Krankenhaus-IT. (Christine Schultze, dpa)

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Frage der Woche KW 42 (2017)

Sollen Arbeitnehmer das Recht haben, auf eine 28-Stunden-Woche zu reduzieren?

Umfrage Bild
 

Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 20. Oktober 2017 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter IG-Metall Bayern

(JA)

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft

(NEIN)

arrow
Facebook
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

Shopping
Anzeigen Mediadaten
eaper
E-Paper
ePaper
zum ePaper
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.