Wirtschaft

Der neue Schrottplatzkran für die Lech-Stahlwerke ist montiert. (Foto: Kihm)

25.08.2014

Produktion zufunftssicher machen

Lech-Stahlwerke haben einen zusätzlichen Schrottplatzkran bekommen

Bei den Lech-Stahlwerken in Meitingen (Landkreis Augsburg) wurde ein neuer dritter Schrottplatzkran montiert. Dieser soll die beiden bestehenden Kräne bei ihrer Verladetätigkeit bzw. Versorgung der Elektrolichtbogenöfen mit Stahlschrott unterstützen bzw. im Falle eines Ausfalles von einem der beiden Bestandskräne als Redundanz zum Einsatz kommen. „Mit der Investition in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro für den neuen Kran hat Max Aicher die Betriebs- und Planungssicherheit für unser Werk erneut ausgebaut und für zukünftige Aufgaben bestens aufgestellt“, so  Michael Heußen, Geschäftsführer der Lech-Stahlwerke (LSW).

Nach einer rund sechswöchigen Vorplanungsphase mit mehreren Ortsbesichtigungen zusammen mit Autobahnmeistereien, Polizei, Behörden und Verkehrssicherungsfirmen sowie der Erstellung eines „Verkehrsflusskonzeptes“  konnte der aus drei Schwertransportern bestehende Krantransport seine dreitägige Reise nach Meitingen antreten. Startpunkt war das etwa 70 Kilometer südöstlich von Magdeburg gelegene Köthen, wo die Anlage vom traditionsreichen Spezialunternehmen, der Kranbau Köthen GmbH, gefertigt wurde, die auch bereits die beiden vorhandenen Schrottplatzkräne der LSW gefertigt haben.

Die drei Transporte konnten aufgrund ihrer erheblichen Überlänge von bis zu über 55 Metern bzw. einer Breite von bis zu 6,60 Metern und der damit verbundenen erheblichen Auswirkungen auf den sonstigen Straßenverkehr ausschließlich zwischen 22 Uhr und 6 Uhr durchgeführt werden.

„Ein Projekt dieser Dimension ist auch für uns längst kein Alltagsgeschäft. Darum ist es im Rückblick umso erfreulicher, dass am Ende alles hervorragend funktioniert hat und dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den Behörden, der Polizei und den Mitarbeitern des Stahlwerkes das Projekt auf ganzer Linie ein gelungenes Projekt war.“, so Franz Lochner, Geschäftsführer der Franz Lochner Schwertransportservice GmbH aus Aichach, die von LSW mit der Planung und Durchführung des Transportes beauftragt wurde.

„Nachdem wir einige Tage auf den Transport warten mussten haben wir alle gespannt die nächtliche Ankunft zwischen 4 und 5 Uhr erwartet. Zahlreiche Mitarbeiter wollten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen, wie die riesige Kranbrücke trotz rund 55 Metern Länge komplett rückwärts durch das ganze Stahlwerksgelände einmal um die Produktionshalle gefahren werden musste. (Markus Kihm)

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