Wirtschaft

Der Breitbandausbau muss massiv vorangetrieben werden. (Foto: dpa)

27.02.2015

„Selbst die, die uns voraus sind, geben Gas“

Die digitale Infrastruktur im Freistaat muss dringend ausgebaut werden, damit Bayerns Unternehmen international mithalten können

Wer heutzutage online keine Störungsanalyse von einer Maschine, die irgendwo auf der Welt steht, durchführen kann, ist weg vom Fenster“, sagte Wolfgang Friedrich, Geschäftsführer der MBM Maschinenbau Mühldorf GmbH, aus der gleichnamigen oberbayerischen Stadt am Inn bei der Veranstaltung „Digitale Infrastruktur für Bayern“ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Ausschreiben, bieten, Zeichnungen versenden oder an Videokonferenzen teilnehmen – all das gehöre zum täglichen Geschäft. Darum sei eine gute Internetanbindung existenziell für Bayerns Unternehmen.
„Die Digitalisierung hat bei uns eine große Dynamik ausgelöst“, so Friedrich in der Diskussionsrunde im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München. Das bayerische Breitbandförderprogramm der Staatsregierung sei darum genau die richtige Strategie, auch „wenn es etwas schleppend angelaufen ist“. Waren im Landkreis Mühldorf laut Friedrich im Dezember 2014 noch unter 50 Prozent der Gemeinden im Programm, so sind es inzwischen über 87 Prozent.
Insgesamt gab es viel Lob für das 1,5 Milliarden Euro schwere Programm der Staatsregierung. Doch Stefan Albat, stellvertretender vbw-Hauptgeschäftsführer, machte klar, dass dies nur eine Aufholjagd sein kann, um die infrastrukturpolitischen Versäumnisse der letzten Jahre wettzumachen. „Selbst die, die uns voraus sind, geben Gas“, mahnte er mit Blick auf die internationale Konkurrenz. „In Japan und Korea verfügen zwischen 60 bis 70 Prozent der Haushalte über einen Glasfaseranschluss. Bei uns in Deutschland sind es gerade einmal ein Prozent“, so Albat...(Ralph Schweinurth)

(Lesen Sie den vollständigen Artikel in der gedrucken Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom 27. Februar 2015.)

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