Wirtschaft

31.08.2012

Stärken zur Geltung gebracht

Münchener Hypothekenbank baut Marktposition weiter aus

Die Münchener Hypothekenbank hat im ersten Halbjahr 2012 ihr Hypothekenneugeschäft auf 2,0 Milliarden Euro gesteigert. Das ist ein Plus von rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Hälfte des Volumens entfiel allein auf das Geschäft mit den Volks- und Raiffeisenbanken. „Bei der anhaltend hohen Nachfrage nach privaten Immobilienfinanzierungen konnten wir zusammen mit unseren genossenschaftlichen Partnerbanken unsere Stärken im Wettbewerb sehr gut zur Geltung bringen. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken überzeugen die Kunden mit Kompetenz und Vertrauen. Wir unterstützen sie dabei mit flexiblen und innovativen Finanzierungslösungen“, sagte Louis Hagen, Vorstandssprecher der MünchenerHyp, zur Entwicklung des Neugeschäfts.
In der gewerblichen Immobilienfinanzierung ist das Neugeschäft ebenfalls deutlich gewachsen. Insgesamt wurden Finanzierungen in einem Volumen von 640 Millionen Euro vergeben, das ist ein Plus von 19 Prozent verglichen mit dem ersten Halbjahr 2011. Diesen Zuwachs erzielte die Bank unter Beibehaltung ihrer konservativen Kreditvergaberichtlinien. An den Kapitalmärkten behauptete die MünchenerHyp ihr hohes Renommee bei den Investoren im In- und Ausland. Ihre Emissionen von großvolumigen Hypothekenpfandbriefen fanden erneut eine sehr große Nachfrage. Ende Mai begab sie einen zehnjährigen Jumbopfandbrief über eine Milliarde Euro, wenige Wochen darauf folgte eine Benchmark-Emission über 500 Millionen US-Dollar und einer Laufzeit von drei Jahren. Insgesamt nahm die Bank im ersten Halbjahr 2012 Refinanzierungsmittel in Höhe von 4,4 Milliarden Euro auf. Drei Viertel des Volumens entfielen auf Hypotheken- und Öffentliche Pfandbriefe.
Der Zinsüberschuss lag mit 61 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Die Verwaltungsaufwendungen blieben mit 32,4 Millionen Euro ebenfalls stabil. Das Volumen der Investitionen der Bank in Anleihen der Peripheriestaaten des Euroraums schmilzt sukzessive ab und bewegt sich auf einem moderaten Niveau. Das griechische Engagement wurde im ersten Halbjahr vollständig abgebaut.
Die Risikosituation im Immobilienfinanzierungsgeschäft ist sehr zufriedenstellend. Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge belief sich auf 4,4 Millionen Euro. Der zeitanteilige Jahresüberschuss betrug 4,0 Millionen Euro. Die Bilanzsumme erhöhte sich seit dem Jahresende 2011 um zwei Milliarden Euro auf 39,3 Milliarden Euro. Ihre Bestände an Hypothekendarlehen konnte die MünchenerHyp weiter ausbauen. Sie erhöhten sich im ersten Halbjahr 2012 um 0,8 Milliarden Euro auf 20,3 Milliarden Euro. Die Kernkapitalquote betrug – auf Basis des im Jahr 2011 eingeführten Internal Ratings Based Approach (IRBA) – zur Jahresmitte 8,7 Prozent und die Gesamtkapitalquote 12,9 Prozent.
„Wir erwarten, dass Immobilienfinanzierungen nicht zuletzt aufgrund der weiterhin kritischen Situation im Euroraum sowie niedriger Zinsen sehr stark nachgefragt bleiben und wir unsere Ziele im Neugeschäft auch im Gesamtjahr übertreffen werden“, so Hagen. (BSZ)

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