Wirtschaft

Kaputte Dachziegel an einer gesperrten Straße in München. (Foto: dpa)

01.04.2015

Versicherer: "Niklas" war nicht "Kyrill"

Noch lässt sich nicht abschätzen, wie groß die Schäden sind, die das Sturmtief in Deutschland anrichtete. Zumindest eine Vorhersage können die Versicherer aber treffen

Das Sturmtief "Niklas" hat Deutschland aus Sicht der Versicherer keine Rekordschäden beschert. "Wir gehen davon aus, dass der Sturm "Niklas" deutlich weniger Schäden verursacht hat als der Sturm "Kyrill"", sagte ein Sprecher des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft am Mittwoch in Berlin. Es sei aber zu früh, die Schadenssumme abzuschätzen, weil die Versicherer viele Schadensmeldungen erst für die Zeit nach den Osterferien erwarteten. Auch der weltgrößte Rückversicherer Munich Re hat noch keinen Überblick über die Schäden, wie das Unternehmen in München mitteilte.
"Niklas" war am Vortag mit Böen von bis zu 192 Stundenkilometern über Deutschland, Österreich und die Schweiz hinweggefegt. Mindestens zehn Menschen kamen unmittelbar durch den Sturm und durch wetterbedingte Unfälle ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt, etwa durch umstürzende Bäume. Auch der Straßen- und Bahnverkehr, der Schiffs-und der Flugverkehr wurden teils stark beeinträchtigt.  
Rein auf die Stärke bezogen handelte es sich aus Sicht der Munich Re um "kein sehr ungewöhnliches Ereignis". Der bisher folgenschwerste Wintersturm war "Kyrill" im Jahr 2007 mit Böen von über 200 km/h: Er richtete 4,2 Milliarden Euro an volkswirtschaftlichen Schäden an und schlug bei den Versicherern mit mehr als zwei Milliarden Euro zu Buche. (dpa)

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