Wirtschaft

Der aktuelle Weißbier-Index der vbw: Das Glas ist gut gefüllt. (Grafik: vbw)

02.05.2014

Was ist der Weißbier-Index?

Wirtschaft in Bayern: Zwei Mal im Jahr bemisst die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) die Konjunktur anhand eines Weizenbierglases. Doch wie kommt dieser Index eigentlich zustande?

Eigentlich heißt der Weißbier-Index offiziell vbw-Index. Und hat mit Bier auch nicht wirklich etwas zu tun. Doch das Auf und Ab der bayerischen Konjunktur lässt sich kaum besser darstellen als mit einem Weißbierglas: Geht's uns in Bayern gut, ist das Glas voll. Geht's mit der Konjunktur runter, ist auch weniger Bier im Glas.

Der aktuelle Index zeigt: Das Glas ist recht voll - etwas voller sogar als noch vor sechs Monaten. Der Index ist im Vergleich zum Herbst 2014 um 17 Punkte auf 133 Punkte gestiegen. 100 Punkte stehen für den langjährigen Durchschnitt, 200 Punkte sind der Maximalwert.

Dabei fasst der Index insgesamt 31 gewichtete Ein­zel­daten unterschiedlichster Natur zusammen. Dazu gehören die Ergebnisse der vbw Konjunkturumfrage Bayern (Befragung von 700 bis 800 Unternehmen durch das IW Köln), Informationen des ifo-Konjunkturtests Bayern und Daten des Statistischen Landesamtes (Auftragseingang, Produktion, Umsatz für verschiedene Wirtschaftszweige. Auch Daten der Bundesagentur für Arbeit  fließen mit ein: die Zahl der Arbeitslosen, der offene Stellen und der Beschäftigten.

Die Gewichtung der einzelnen Daten erfolgt entsprechend der Branchengröße und der Bedeutung und Einflussstärke des jeweiligen Indikators. Dazu gibt es vier Teilindizes:

  • Lageindex Wachstum, der die allgemeine aktuelle konjunkturelle Lage abbildet
  • Prognoseindex Wachstum, der die allgemeinen konjunkturellen Perspektiven abbildet
  • Lageindex Beschäftigung, der die aktuelle Arbeitsmarkt- und Beschäftigungslage abbildet
  • Prognoseindex Beschäftigung, der die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsperspektiven abbildet

Der Gesamtindex ist der Durchschnitt der vier Teilindizes.

(aka/vbw)

In der Bayerischen Staatszeitung vom 9. Mai 2014 finden Sie mehr über die aktuelle Lage und Prognose zur bayerischen Wirtschaft.

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