Wirtschaft

Edgar Zoller, stellvertretender Vorstandschef der BayernLB, betont, dass sein Institut keine Rolle bei den Konsolidierungen spielen will. (Foto: BayernLB)

09.12.2015

Weitere Konsolidierung unter den Landesbanken

BayernLB rechnet nach dem Ende der WestLB mit einer weiteren Konsolidierung

Die BayernLB rechnet nach dem Ende der WestLB mit einer weiteren Konsolidierung unter den Landesbanken. "Der Landesbankensektor wird sich vermutlich weiter verändern. Wir aber schauen hier in erster Linie auf uns und versuchen, uns optimal aufzustellen", sagte der stellvertretende Vorstandschef Edgar Zoller der "Börsenzeitung".

Die nach der LBBW zweitgrößte deutsche Landesbank wolle im Konsolidierungsprozess keine aktive Rolle spielen. Nach der Restrukturierung sei die BayernLB heute einer der großen Firmenkunden- und Immobilienfinanzierer Deutschlands. Dieses Geschäftsmodell wolle sie vorantreiben und "in den Gebieten, in denen wir operativ gut und starker Dienstleister sind, weiter wachsen. In anderen Bereichen, in denen wir nicht so weit vorne liegen, werden wir weniger investieren beziehungsweise Geld und Kapazitäten sparen." Bei der Immobilienfinanzierung wolle die BayernLB bis 2017 auf 50 Milliarden Euro wachsen. Wegen "der sehr lockeren EZB-Geldpolitik" und des Zinstiefs legten Investoren ihr Geld verstärkt in Immobilien und Firmen an.

Von den 5 Milliarden Euro Beihilfe, die BayernLB bis 2019 an den Freistaat zurückzahlen muss, hat sie bereits 2,7 Milliarden Euro überwiesen; weitere 1,2 Milliarden Euro bekommt der Freistaat jetzt von der früheren Tochter Hypo Alpe Adria. Ob die Landesbank die restliche Milliarde schon 2016 überweist, sei aber noch offen, sagte Zoller.
(dpa)

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