Bauen

Die neue Feuerwache in Furth im Wald. (Foto: Feuerwehr Stadt Furth im Wald)

14.05.2018

Eine offene U-Form nach Osten

Die neue Feuerwehrwache von Furth im Wald

Am Stadtrand von Furth im Wald gelegen entstand das Rettungszentrum. Mit den zukunftsweisenden Vorstellungen, Wünschen und Ideen aller Beteiligten wurde daraus ein modernes Hilfeleistungszentrum. Ein wirtschaftlicher Industriebau mit ein paar Raffinessen und Besonderheiten soll künftig Platz bieten für die Feuerwehr Furth, den Atemschutzbereich der Feuerwehren im Landkreis Cham und in einem separaten Gebäudeteil für die Rettungswache des BRK.
Das Gesamtensemble bildet eine offene U-Form nach Osten und gruppiert sich um einen gemeinsamen Innenhof. Dieser bildet den Übungshof mit den Ausfahrten der Fahrzeughallen. Im Osten schafft der Verwaltungs- und Servicebereich den Abschluss und bildet zusammen mit dem markanten Zwischenbau die Fassade zur Stadt.

Untergeschoss
an der Westseite

In diesem vielfaltigen und gemeinschaftlich genutzten Bau finden im Erdgeschoss Verwaltungs-, Schulungs- und Nebenraume Platz, die zum Teil auch vom BRK mit genutzt werden. Aufgrund der Hanglage ergibt sich ein Untergeschoss an der Westseite. Dieses wird ebenerdig bedient und stellt neben dem Haupteingang die Serviceebene dar. Hier liegen die Atemschutzübungsstrecke und -pflegestelle, die von allen Feuerwehren des Landkreises Cham genutzt werden.

Weiter befindet sich mit direkter Verbindung zum Schlauchturm in diesem Bereich die Schlauchpflege aller Stadtfeuerwehren. Im Süden schließt erdgeschossig sich die Fahrzeughalle der Feuerwehr mit 15 Stellplätzen an. Im Norden an der Eschlkamer Straße bildet der BRK-Bereich den Abschluss. Dieser Bereich umfasst neben diversen Aufenthalts-, Büro- und Nebenräumen eine Fahrzeughalle. Gestalterisch getrennt und funktional verbunden werden diese drei Baukörper durch einen Zwischenbau, der im Schlauchturm skulptural gipfelt.

Die Form des Zwischenbaus entwickelt sich aus der dahinterliegenden Dachgeometrie und den Funktionen. Die erste Erhöhung formt das Foyer und markiert den Haupteingang, die zweite Spitze schafft die notwendige Höhe für den Schlauch- und Übungsturm.

Hauptaugenmerk liegt neben einer wirtschaftlichen Gebäudestruktur auf den feuerwehrtechnischen Abläufen, so Markus Weber vom mit der Planung beauftragten Architekturbüro Schnabel + Partner Architekten aus Bad Kötzting. Von der Stadt aus kommend führt eine Alarmzufahrt zur Südseite des Gebäudes. Die ausrückenden Einsatzkrafte parken im Süden, betreten das Gebäude von hinten durch eine Umkleidezone und verlassen das Gebäude über den Hof nach Norden. Ein unfallfreier Ablauf ist so gegeben.

Die Stadt Furth im Wald schafft hiermit zusammen mit dem Landkreis und ihren Partnern die Rahmenbedingungen für wichtige Organisationen und bietet den vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Helfern Heimat, Anlaufstelle und ein Zentrum für die Zukunft – bedarfsorientiert, zeitgemäß und fortschrittlich. (BSZ)

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