Reisen

Die Anzahl der Gästeankünfte und Übernachtungen war 2018 leicht höher als im Vorjahr. (Foto: RTG/Vogl)

27.02.2019

Mehr Ankünfte und Übernachtungen

Regensburg-Tourismus schließt das Jahr 2018 mit positivem Ergebnis ab

Die Bemühungen für ein gesundes und verträgliches Wachstum im Tourismus gehen auf: „Wir bewegen uns seit Jahren auf einem hohen Niveau. Dieses gilt es schonend auszubauen. Statt der vermeintlichen Jagd nach Rekorden geht es vielmehr um die qualitative touristische Weiterentwicklung unserer Stadt“, erklärt Sabine Thiele, Geschäftsführerin der Regensburg Tourismus GmbH. Dabei gilt es authentisch zu bleiben und noch stärker auf Nachhaltigkeit zu achten sowie die Nebensaison zu stärken.

Die Zahl der Gästeankünfte in den Hotels der Welterbestadt stieg im vergangenen Jahr um 2,0 Prozent auf 626.210 an. Die Übernachtungen nahmen um 1,4 Prozent leicht zu und stiegen auf 1,1 Millionen. Im Schnitt blieben die Gäste 1,8 Tage in der Domstadt. Mit 76,5 Prozent bilden die deutschen Gäste nach wie vor den größten Anteil an den Gesamtübernachtungen ab. Überdurchschnittlich stiegen die Übernachtungen aus dem Ausland, dabei sind Österreicher und US-Amerikaner die stärksten internationalen Gästegruppen. Gäste, die eine private Unterkunft buchen, finden sich in der Statistik nicht wieder.

Die seit Jahren prosperierende Entwicklung der Stadt lockte in den vergangenen Jahren neben Besuchern auch Investoren in die Domstadt. Thiele weist dabei auf die mit dem Erfolg verbundenen Chancen und Anstrengungen hin: „Mit den zunehmenden Bettenkapazitäten steigen auch die Anforderungen an alle Mitwirkenden in der Welterbestadt. Nur wenn wir gemeinsam mit allen am Tourismus Beteiligten – dem Einzelhandel, Unterkunftsbetreibern, Kulturanbietern und vielen Weiteren – die herausgearbeiteten Maßnahmen des Tourismuskonzepts umsetzen, werden langfristig alle davon profitieren, Bürger wie Gäste!“

Den Handlungsrahmen für die zukünftige Entwicklung des Tourismus soll das Tourismuskonzept setzen, neben den Themen Tourismusbewusstsein und -akzeptanz, stehen Kultur, das Tagungs- und Kongress-Segment (MICE), Urbanität und Digitalisierung im Fokus. Ziel des neuen Konzepts ist es, mit den Maßnahmen zur Tourismusförderung die Erlebnisqualität der Besucher und zugleich die Lebensqualität der Regensburgerinnen und Regensburger zu erhöhen.

Damit Gäste immer wieder gerne nach Regensburg kommen und länger verweilen, spielen Veranstaltungen wie große und kleine Festivals, besondere Konzerte oder Ausstellungen eine entscheidende Rolle. „Mit einer guten Kombination von attraktiven Angeboten, dem gemeinsamen Engagement unterschiedlicher Branchenvertreter, interessanten Ausstellungen und hochkarätigen Veranstaltungen schaffen wir Reiseanlässe und können uns so erfolgreich als attraktives Reiseziel in Deutschland etablieren“, erklärt Kulturreferent Klemens Unger vorausschauend. (BSZ)

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