Kommunales

Messstelle an der Landshuter Allee in München: Der Grenzwert für Stickstoffdioxid wird dort noch immer überschritten. (Foto: Sven Hoppe/dpa)

10.01.2019

Stickoxid-Belastung in München gesunken

Grenzwert an vier Messpunkten in Bayerns Städten aber noch überschritten

Die Luft auf Bayerns Straßen ist sauberer geworden. Der Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) wurde im vergangenen Jahr nur noch an vier Messstellen überschritten, wie das Landesamt für Umwelt mitteilte. An der Landshuter Allee in München sank die Belastung gegenüber dem Vorjahr von 78 auf 66 Mikrogramm, am Stachus von 53 auf 48 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft. Der EU-Grenzwert liegt bei 40 Mikrogramm.

Außerdem wurden an der Nürnberger Von-der-Tann-Straße und an der Augsburger Karlstarße noch 46 beziehungsweise 43 Mikrogramm gemessen. Am Regensburger Rathaus dagegen, wo im Vorjahr noch eine Überschreitung gemessen wurde, wurde der Grenzwert wie an allen übrigen Messpunkten im Freistaat eingehalten. Die Feinstaubbelastung lag der vorläufigen Auswertung zufolge wie schon im Vorjahr an allen Messstellen unterhalb des Grenzwerts.

Die Stadt München wertet eigene Messungen an 20 zusätzlichen Stellen in der Stadt noch aus. Ein Ergebnis werde Ende Januar oder Anfang Februar veröffentlicht, teilte das Umweltreferat mit. Das Verwaltungsgericht München hatte den Freistaat auf eine Klage der Deutschen Umwelthilfe hin verurteilt, für München einen Luftreinhalteplan mit der Möglichkeit von Diesel-Fahrverboten vorzulegen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) lehnt Fahrverbote ab. (dpa)

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