Kommunales

Krankenschwestern sind unterwegs und überprüfen vor allem bei chronisch Kranken Puls, Blutdruck oder Blutzucker. Die Daten werden dann drahtlos in die Arztpraxen geschickt. (Foto: dpa)

12.06.2018

Telemedizin, Rufbusse und Tüten packen

Die Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld beteiligen sich an einem bundesweiten Modellprojekt zur Versorgung des ländlichen Raums

Bei einem bundesweiten Modellprojekt zu den Möglichkeiten der Versorgung einer älter werdenden Bevölkerung im ländlichen Raum beteiligten sich aus Bayern die beiden unterfränkischen Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld.

Wie Jörg Geier, der Leiter der Stabsstelle Kreisentwicklung des Landratsamts Rhön-Grabfeld, zum BR sagte, wurde vor allem die Telemedizin vorangetrieben: Ein Pflegeteam ist mit einem Elektroauto in den beiden Landkreisen unterwegs und überprüft vor allem bei chronisch Kranken unter anderem Puls, Blutdruck oder Blutzucker. Diese Daten werden dann drahtlos in die Arztpraxen der meist älteren Patienten geschickt. So sparen sich die Patienten unter anderem mit Herz- und Kreislauferkrankungen oder Diabetiker den oft langen Weg zu den Ärzten und müssen keine langen Wartezeiten in Kauf nehmen. Bislang wurden so Menschen "im hohen dreistelligen Bereich" betreut.

Verbessert werden soll auch der öffentliche Nahverkehr, etwa mit der Bereitstellung von Rufbussen im Stundentakt. Der Fahrgast musse seinen Fahrtwunsch spätestens 60 Minuten vor der geplanten Abfahrt an der jeweiligen Haltestelle über eine Servicenummer mitteilen. 

Ebenfalls in Planung ist ein Projekt mit Namen "Tüten packen": Leute schreiben einen Einkaufszettel, werfen den in der Gemeinde ein, anschließend werden in einem Lebensmittelgeschäft die Einkaufstüten individuell gepackt und zuletzt von Ehrenamtlichen zu den Leuten gebracht. (BSZ)

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