Kommunales

Die Münchner Innenstadt kann zum Wohnen ein teures Pflaster sein. (Foto: Bilderbox)

04.02.2019

Von superbillig bis extrem teuer

Airbnb in München

Die Münchner Innenstadt kann zum Wohnen ein teures Pflaster sein - das gilt offenbar auch bei Buchungen über die Internet-Plattform Airbnb. Laut einem Report des Statistischen Amtes der Stadt lag das teuerste Angebot für eine Übernachtung bei 3699 Euro. Das günstigste Angebot betrug 12 Euro, der durchschnittliche Preis lag bei 133 Euro, heißt es in dem Bericht über den die "Süddeutsche Zeitung" (Montag) berichtete. Die Statistiker hatten Inserate für 7154 Objekte ausgewertet, die im April 2018 erschienen waren. Beworben wurden diese Unterkünfte mit Schlagworten wie "Isartraum", "cozy room in munich" oder "im Herzen von München".

Da bezahlbarer Wohnraum in München äußerst knapp ist, will die Stadt die Vermietung über Vermittlungsplattformen wie Airbnb eindämmen. Sie will verhindern, dass Wohnungen als Ferienunterkünfte zweckentfremdet werden und deshalb vom allgemeinen Mietmarkt verschwinden. Ob unter den ausgewerteten Angeboten widerrechtlich vermietete Ferienwohnungen seien, lasse sich mit der Statistik allerdings nicht beantworten, heißt es in dem Report. Airbnb teile zudem nur wenige statistische Daten. Helfen könnte da ein Urteil des Verwaltungsgerichts München. Das Gericht hatte Airbnb verpflichtet, den Behörden Auskunft über seine Gastgeber zu geben. Die Entscheidung vom 13. Dezember 2018 ist allerdings noch nicht rechtskräftig.
(Cordula Dieckmann, dpa)

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