Kommunales

Für die CSU soll die derzeitige Kommunalreferentin Kristina Frank (links) antreten, für die Grünen Katrin Habenschaden. (Foto: dpa)

21.11.2018

Zwei Frauen fordern Münchens OB Reiter heraus

Bei der Münchner Kommunalwahl im März 2020 wird bei CSU und Grünen wohl jeweils eine Frau gegen SPD-Oberbürgermeister Dieter Reiter antreten

Bei der Kommunalwahl im März 2020 wollen CSU und Grüne voraussichtlich jeweils eine Frau gegen Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ins Rennen schicken. Für die CSU soll die derzeitige Kommunalreferentin Kristina Frank antreten. Wie der CSU-Bezirksvorsitzende Ludwig Spaenle am Mittwoch in München mitteilte, ist sie am Vorabend einstimmig von den Kreisvorsitzenden der CSU München und den Vorsitzenden der großen Arbeitsgemeinschaften vorgeschlagen worden. Die 37-jährige Münchnerin muss noch von Bezirksvorstand und Bezirksparteitag bestätigt werden.

Schon seit einer Woche ist bekannt, dass Katrin Habenschaden (Grüne) sich in ihrer Partei für die OB-Kandidatur bewirbt. Damit ist sie als Reiters Herausforderin zwar noch nicht sicher, weitere, ernstzunehmende Bewerbungen gelten allerdings als unwahrscheinlich.

Kristina Frank treffe das Lebensgefühl der Stadt, sagte der Chef der CSU-Stadtratsfraktion, Manuel Pretzl. Er selber soll kommende Woche bei der Stadtratsvollversammlung zum neuen zweiten Bürgermeister der Stadt gewählt werden. Der ehemalige zweite Bürgermeister, Josef Schmid, war Mitte Oktober in den Landtag eingezogen.

Pretzl und Frank wollen gemeinsam in den Wahlkampf gehen - aber nicht ab sofort: "Ich glaube das tut der Stadt nicht gut", sagte Frank am Mittwoch. 17 Monate Wahlkampf sollten der Stadt nach einem sehr intensiven Landtagswahlkampf und einer "quälend langen Regierungsbildung" in Berlin nicht zugemutet werden. Zudem stehe nun erst einmal die Europawahl an. Frank sagte, sie sehe ihr Hauptaugenmerk für die nächsten Monate im Kommunalreferat, "diesem gilt weiterhin meine volle Kraft". (dpa)

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