Leben in Bayern

Von wegen ausgerottet: Krätze. Immer mehr Menschen suchen deshalb einen Arzt auf. (Foto: dpa)

13.03.2018

Krätze auf dem Vormarsch

In Bayern steigt die Zahl der Fälle rasant

Es gibt immer mehr Krätze-Fälle in Bayern. Das stellen Krankenkassen im Freistaat fest. Die Anzahl der Verordnungen von entsprechenden Salben und Tabletten sei in Bayern innerhalb eines Jahres um 40 Prozent gestiegen, teilte Claudia Wöhler, Landesgeschäftsführerin der Barmer, am Dienstag mit. Im Bundesschnitt sogar um rund 70 Prozent. Ausgewertet worden seien die Verordnungen mit den Wirkstoffen Permethrin und Ivermectin in den Jahren 2016 und 2017.

Auch die DAK berichtet von einem Anstieg der Krätze-Behandlungen. Bundesweit sei die Zahl der Verordnungen von Medikamenten mit den Wirkstoffen Permethrin und Ivermectin von 26 500 im Jahr 2016 auf 34 400 im vergangenen Jahr gestiegen, sagte ein DAK-Sprecher in München.

Es gibt kein Grund für Betroffene, sich zu schämen

Krätze äußert sich vor allem durch heftigen Juckreiz. Betroffene müssten sich nicht schämen, eine Ansteckung mit Krätze könne jeden treffen, teilte die Barmer mit. Besonders leicht könne sich die Krätzmilbe in Kindergärten verbreiten, weil dort ein enger Körperkontakt von Kindern untereinander bestehe. Trete die Krätze im Kindergarten auf, müsse dies dem Gesundheitsamt gemeldet werden.

Krätzmilben können laut Barmer außerhalb des menschlichen Körpers einige Tage überleben und sich in dieser Zeit einen neuen Wirt suchen. Im Fall einer Erkrankung sollten Kleidung und Bettwäsche täglich gewechselt und bei 60 Grad gewaschen werden. Nicht waschbares Spielzeug sollte ein bis zwei Wochen luftdicht verpackt werden.
(dpa)

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