Politik

Wird sie Landtagspräsidentin: Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hält diese Diskussion für "absolut deplatziert".

06.12.2017

"Die Zeit ist noch nicht so weit für eine Frau"

Ilse Aigner über ihre Entscheidung, nicht als Ministerpräsidentin zu kandidieren

Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner sieht die Zeit für eine weibliche Ministerpräsidentin im Freistaat noch nicht gekommen. "Die Zeit ist vielleicht noch nicht so weit für eine Frau", sagte sie dem Bayerischen Rundfunk (Bayern 2). Zur Begründung, warum sie selbst nicht kandidierte, sagte Aigner: "Vielleicht war die Mehrheitsmeinung in der Fraktion klar ablesbar, das habe ich akzeptiert."

Aigner versicherte, auch in Zukunft weiter mitzureden. "Als Wirtschaftsministerin habe ich ganz wesentlichen Einfluss und habe gute Kontakte nach Berlin, das sollte man nicht unterschätzen." Die Diskussion, ob sie Landtagspräsidentin werden könnte, halte sie für "absolut deplatziert im Moment".

Die CSU will mit einer Doppelspitze aus Markus Söder und Horst Seehofer ins Landtagswahljahr 2018 gehen. Der bisherige Finanzminister Söder (50) soll Seehofer spätestens im Frühjahr als Ministerpräsident in Bayern ablösen und die CSU dann im Herbst in die Landtagswahl führen.
(dpa)

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Kommentare (1)

  1. TopGun am 06.12.2017
    "Buhuhu, die bösen Jungs haben mich nicht mitspielen lassen."

    (Gott, so ein wehleidiges Gequengel wäre Merkel nie über die Lippen gekommen...)

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Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 20. Juli 2018 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:

Daniel Föst,
Vorsitzender der Bayern-FDP und baupolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion

(JA)

Volkmar Halbleib, Parlamentarischer Geschäftsführer und wohnungsbaupolitischer Sprecher der Landtags-SPD

(NEIN)

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