Wirtschaft

Wegen des Personalumbaus in der Kraftwerksparte hat Siemens im dritten Quartal 46 Prozent wengier verdient als im gleichen Zeitraum 2017. (Foto: Siemens)

08.11.2018

Hohe Kosten

Umbau in der Kraftwerksparte belastet Siemens-Geschäft

Hohe Kosten für den Personalumbau in der Kraftwerksparte haben im vierten Quartal den Gewinn bei Siemens kräftig gedrückt. In den letzten drei Monaten des abgelaufenen Geschäftsjahres verdiente der Münchner Mischkonzern unterm Strich 681 Millionen Euro - 46 Prozent weniger als noch im Jahr zuvor, wie Siemens am Donnerstag in München mitteilte. Der Umsatz stieg im vierten Quartal leicht um zwei Prozent auf rund 22,6 Milliarden Euro.

Im Gesamtgeschäftsjahr legte Siemens beim Gewinn indes zu. Nach Steuern blieben dem Konzern rund 6,12 Milliarden Euro - nach rund 6,09 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Der Umsatz stieg ebenfalls leicht von 82,86 Milliarden auf 83,04 Milliarden Euro.

Insgesamt präsentierte Siemens in nahezu allen Sparten sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis gestiegene Zahlen. Die Krise in der Kraftwerksparte aufgrund von Überkapazitäten insbesondere von großen Gasturbinen geht indes weiter. Die hohen Umbaukosten ließen das Ergebnis auf ein Minus von 139 Millionen Euro einbrechen. Der Umsatz ging um 8 Prozent auf rund 3,35 Milliarden zurück. Anfang des Jahres hatte sich Siemens mit der Arbeitnehmerseite auf den Abbau von 2900 Stellen allein in Deutschland geeinigt sowie auf die Neustrukturierung der Standorte. Die Kosten für den Personalabbau allein in der schwächelnden Kraftwerkssparte bezifferte Siemens auf 301 Millionen Euro.
(Matthias Arnold, dpa)

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