Bauen

Der Wohnungsbau in Deutschland brummt. (Foto: Lichtkunst/Pixelio)

24.11.2014

5,2 Prozent mehr Wohnungen

Der Bauboom ist nach wie vor ungebrochen

Der Wohnungsbau in Deutschland brummt. Von Januar bis September 2014 wurde in Deutschland der Bau von 212.600 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) jetzt mitteilt waren das 5,2 Prozent oder 10.400 Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Der im Jahr 2010 begonnene Aufwärtstrend bei den Baugenehmigungen im Wohnungsbau setzte sich damit laut der Wiesbadener Statistiker weiter fort.
In reinen Wohngebäuden wurden in den ersten neun Monaten 2014 insgesamt 184.200 Neubauwohnungen genehmigt, das waren 3,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Von dieser Zunahme profitierten jedoch allein Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+ 9,8 Prozent). Die Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser (– 3,2 Prozent) und Zweifamilienhäuser (– 5,1 Prozent) gingen in diesem Zeitraum zurück.
„Nach wie vor sind die derzeit günstigen Hypothekenzinsen sowie stabile Wirtschaftsdaten in Deutschland ein sehr starkes Signal für den Hausbau", sagt Florian Haas, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende (München). Der Verbraucherschützer führt die Tatsache, dass Baugenehmigungen bei Einfamilienhäusern spürbar zurückgingen, auf das ohnehin hohe allgemeine Niveau zurück. „Der Bauboom ist nach wie vor ungebrochen“, so Haas. Dennoch weist der Verbraucherschützer darauf hin, dass ein genaues Hinschauen nicht nur bei der Bau-Finanzierung lohnt, bei der es nach wie vor sehr große Zins-Unterschiede gibt. Bei den derzeit niedrigen Hypothekenzinsen ist mitunter auch eine möglichst lange Festschreibung mit 100-prozentiger Tilgung sinnvoll. Auch bei den bauausführenden Firmen gilt es, genau hinzuschauen. „Natürlich muss die Qualität der Bauausführung stimmen. Hier lohnt es sich aber auch, die zertifizierten Garantieleistungen der Baufirmen intensiv unter die Lupe zu nehmen“, so Haas. (BSZ)

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Frage der Woche KW 33 (2017)

Soll die elektronische Gesundheitskarte abgeschafft werden?

Umfrage Bild
 

Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 18. August 2017 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:


Wieland Dietrich,
Vorsitzender der Freien Ärzteschaft e.V.

(JA)


Melanie Huml (CSU), bayerische Gesundheitsministerin

(NEIN)

arrow
Facebook
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

Shopping
Anzeigen Mediadaten
eaper
E-Paper
ePaper
zum ePaper
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.