Bauen

Die derzeit engste und tiefste Baugrube Münchens. (Foto: Concept Bau GmbH)

22.10.2014

Baulücke wird geschlossen

Tiefbauarbeiten bei den Glockenbachsuiten in München abgeschlossen

Obwohl es sich bei den Glockenbachsuiten um ein Projekt mit einer der engsten und tiefsten Baugrube Münchens handelt, wurden die komplexen Tiefbauarbeiten im Zeitplan abgeschlossen. „Mit der Übergabe der Baustelle an den Rohbauer beginnt aktuell die nächste Bauphase, in der das dritte Untergeschoss betoniert wird“, erklärt Tobias Kofalk, Prokurist und verantwortlicher Projektmanager beim Münchner Bauträger CONCEPT BAU GmbH. Mit den Glockenbachsuiten entstehen an der Fraunhoferstraße/Ecke Erhardtstraße 25 neue Wohnungen und zwei Ladeneinheiten.
Laut Kofalk beginnen die Glockenbachsuiten ab sofort in die Höhe zu wachsen. Dazu fixierten Erdbauarbeiten zunächst den Untergrund der Baugrube mit einer Betonschicht, in die eine Stahlverstärkung eingelegt wurde. Aktuell werden die Bodenplatten und Kellergruben betoniert und, infolge der nahegelegenen U-Bahn, zusätzlich Erschütterungsmatten um das Gebäude gelegt. Sie sollen es vor Vibrationen schützen. Mit Beginn der neuen Bauphase musste zudem die Verkehrsführung auf der stark befahrenen Kreuzung an der Isar ein zweites Mal angepasst werden: So hat der Bauträger entlang der Fraunhoferstraße eine Ladezone geschaffen, um den Verkehr weiterhin möglichst wenig zu behindern.
Bis zum Ende dieses Jahres plant der Bauträger die drei Untergeschosse der Glockenbachsuiten fertigzustellen und die Erdoberfläche zu erreichen. In der nächsten Phase erfolgt dann der Bau der Ladeneinheiten und der ersten Wohnungen. Die Fertigstellung der Glockenbachsuiten ist für Anfang 2016 geplant. Sie werden dann die letzte innerstädtische Baulücke aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs schließen. „Sowohl die Lage im Glockenbachviertel als auch das Konzept des etablierten Architekturbüros Allmann Sattler Wappner überzeugten die Interessenten dabei von Beginn an“, sagt Kofalk. Seinen Angaben zufolge sind bereits 70 Prozent der Wohneinheiten verkauft. (BSZ)

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Kommentare (1)

  1. Bauarbeiter am 31.10.2014
    In zwei Monaten (das ist der Rest des Jahres) drei Tiefgeschosse? Die Baustelle mit dem engen Raum wird noch mehrmals verlängert werden. Dieser Fremdkörper ist für mich ein Wahnprojekt und wird wahrscheinlich kein Ort für glückliches Leben werden.

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