Kommunales

Inklusion konkret: Leitung und Bewohner des Franzikuswerks Schönbrunn berichten dazu aus ihrem Alltag. (Foto: DPA)

30.06.2014

Bayerns Bezirkspolitiker tagen in Altötting

Im Mittelpunkt steht das Dauerbrennerthema "Inklusion".

Im Mittelpunkt steht das Dauerbrennerthema "Inklusion", wenn der Bayerische Bezirketag von Donnerstag, 3. Juli, bis Freitag, 4. Juli, zu seiner Vollversammlung im oberbayerischen Altötting zusammenkommt, offizieller Titel der Veranstaltung ist denn auch "Inklusion konkret". Das bedeutet auch: anstatt nur abstrakt über das Thema zu reden, wollen sich die Delegierten auch von einem Experten aus der Praxis Eindrücke aus dem Alltag vermitteln lassen. Zu diesem Zweck haben sie Markus Tolksdorf eingeladen, den Geschäftsführer des Franziskuswerk Schönbrunn. Die Einrichtung zählt zu den größten Institutionen für Menschen mit Behinderung in Bayern. Rund 850 Betroffene aus allen Altersgruppen leben in unterschiedlichen Wohnformen der Einrichtung. Schulen, Kindergärten, Werkstätten, ein Cafe, eine Gärtnerei, eine eigene Biogasanlage und vieles mehr gehören zum Dorf Schönbrunn.
Darüber hinaus ist am ersten Veranstaltungstag ein Festvortrag der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) geplant. Von ihr erhoffen sich die Bezirkspolitiker, endlich einen gesetzlich festgelegten Festanteil am Steueraufkommen zu erhalten, um ihre immer komplexer werdenden Aufgaben zu finanzieren. Ein Impulsreferat beisteuern will Irmgard Badura, die Behindertenbeauftragte der Staatsregierung. Auch Verena Bentele, ihre bundespolitische Amtskollegin, hat ihr Kommen zugesagt.
Die Stadt Altötting scheint, vor allem aufgrund ihres neuen und modernen Kongresszentrums, bei Bayerns Verbandspolitikern immer beliebter zu werden: Im vergangenen Jahr war dort bereits der Bayerische Landkreistag zu Gast, eine Woche anch den Bezirken folgt heuer der Bayerische Städtetag. (APL)

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