Bauen

Benjamin A. Nielsen, Surfer und Wasserbauingenieur aus Denver, USA, war extra zum Forum nach München angereist. (Foto: Riverbreak Magazin)

13.08.2014

Die perfekte Welle

Bayerische Ingenieurekammer-Bau veranstaltete das 2. internationale Forum Flusswellen

Beim 2. Forum Flusswellen tauschten sich rund 150 Ingenieure, Surfer, Wissenschaftler, Juristen und Marketingfachleute über die sportliche Nutzung von Flusswellen und den Bau künstlicher Wellen aus. Der Münchner Eisbach war Treffpunkt für das 2. internationale Forum Flusswellen, zu dem Gäste aus acht verschiedenen Ländern, darunter Kanada, USA; Dänemark und der Slowakei, anreisten. Heinrich Schroeter, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, eröffnete gemeinsam mit Benjamin Di-Qual vom Workshop Wellentechnik die Veranstaltung.
Benjamin Di-Qual, ein junger Ingenieur aus dem oberbayerischen Fridolfing, hatte 2013 das Forum Flusswellen gemeinsam mit der Kammer ins Leben gerufen. Das Forum Flusswellen trifft einen Nerv, denn in immer mehr Regionen gibt es derzeit Bestrebungen, durch den Bau von Flusswellen zusätzliche Freizeitmöglichkeiten in der Stadt zu schaffen. Gerade im Alpenraum gibt es eine Vielzahl an Initiativen, allein sechs sind es derzeit in Bayern: Bad Reichenhall, Ingolstadt, Kempten, Nürnberg, Passau und Wolfratshausen.
„Wir freuen uns, dass das Forum Flusswellen nach seinem Start 2013 weiter gewachsen ist und wir inzwischen sogar Gäste aus Übersee begrüßen dürfen", so Schroeter. „Unser Anliegen ist es, den Dialog zwischen Wellenreitern und Wellenmachern zu fördern. Unsere Kammer versteht sich als zentrales Bindeglied zwischen den verschiedenen Interessengruppen, denn die Ingenieure sind es, die am Ende die Welle baulich umsetzen. Durch das Forum und natürlich durch den bekannten Eisbach ist München auf dem Weg zur internationalen Surfhauptstadt."
Mit einem interessanten Programm, vielen internationalen Gästen und Referenten fand das Fachforum statt. Mit 10 Vorträgen wurde aufgezeigt, wie Ingenieure die idealen Bedingungen für Surf- und Kajaksport erzeugen. Neben technischen Aufgabenstellungen und Entwicklungen bei der Umsetzung und sportlichen Nutzung von künstlichen Flusswellen in natürlichen Flussläufen und dem Bau künstlicher Wellen wurden auch Marketing-Aspekte des Riversurfens, Haftungsfragen und Fließgewässerbiologie behandelt. (BSZ)

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