Bauen

Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizkosten. (Foto: Bilderbox)

03.11.2014

Gegen explodierende Wohnnebenkosten

Die Deutschen sparen beim Heizen

Die Wohnnebenkosten steigen seit Jahren und werden zu einer immer größeren Belastung für die Privathaushalte. Vor allem steigende Energiepreise machen den Mietern und Eigentümern zu schaffen. Um die Nebenkosten trotzdem so gering wie möglich zu halten, machen 93 Prozent der Deutschen Abstriche beim Heizen. Das ergab eine repräsentative Umfrage von ImmobilienScout24 unter 1035 Teilnehmern.
Die Heizsaison hat gerade erst begonnen, doch die meisten Deutschen sind sparsam mit der Wärme. 93 Prozent der Deutschen geben in einer aktuellen Umfrage an, durch verschiedene Maßnahmen die Heizkosten senken zu wollen. So spart regelmäßiges Stoßlüften im Vergleich zum Kipplüften nicht nur Energie, sondern hilft auch gegen Schimmelbildung. Rund 70 Prozent der Befragten versuchen durch diese Methode ein angenehmes Raumklima zu schaffen. Jeder zweite Deutsche heizt nur, wenn er sich zuhause aufhält oder zieht lieber wärmere Sachen an, als die Heizung voll aufzudrehen. Und fast 50 Prozent der Befragten heizen einen oder mehrere Räume gar nicht. Besonders der Flur (59 Prozent), das Schlafzimmer (49 Prozent) und die Küche (41 Prozent) bleiben im Winter oft kalt. Und auch Gäste müssen frieren oder sich rechtzeitig ankündigen, da Gästezimmer und WC ansonsten unbeheizt bleiben.

Jedes Grad weniger spart Heizksten

Dabei ist es nicht immer ratsam, die Heizung ganz abzudrehen. Gerade bei massiven Häusern mit Ziegelmauerwerk kühlen die Räume ohne Heizung zu sehr aus und benötigen dann sehr viel Zeit und Energie, um wieder aufzuheizen. Besser ist es, mit Thermostatventilen am Heizkörper die Temperatur zu regulieren und seinen persönlichen Bedürfnissen anzupassen. Grundsätzlich gilt: Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizkosten. Bis zu 20 Prozent der Energie gehen durch Zugluft an Fenstern und Türen verloren. Dabei lassen sich zugige Fenster und Türen leicht und kostengünstig abdichten. Wichtig ist auch, die Heizung regelmäßig zu entlüften und den Heizkörper frei stehen zu lassen, damit die Luft zirkulieren kann. Das heißt, Gardinen, Kommoden und Sofas gehören nicht vor den Heizkörper. Für Eigentümer ist es natürlich wichtig, die Immobilie nach modernen Standards zu dämmen. Durch Wärmebildkameras lässt sich ganz einfach nachvollziehen, wo wertvolle Energie verloren geht. (BSZ)

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