Bauen

Seit Beginn der Umfrage im Jahr 2008 haben sich die Gehälter der Bauingenieure in höhere Gehaltsgruppen verschoben. (Grafik: bauingenieur24)

03.08.2015

Gehälter in den letzten Jahren deutlich gestiegen

Was verdienen Bauingenieure?

Die Gehälter von Bauingenieuren blieben innerhalb der Jahresfrist etwa gleich. Doch in den letzten sieben Jahren erfuhren sie einen deutlichen Anstieg. Die ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Berufsportal bauingenieur24 seit dem Jahr 2008 regelmäßig erhebt. Dabei geben die Teilnehmer das Bruttojahreseinkommen inklusive aller zusätzlichen Entgelte und Einmalzahlungen, wie Urlaubsgeld oder Boni, an. Betrachtet man die Entwicklung des Gehalts der Bauingenieure über die letzten sieben Jahre hinweg, ist eine deutliche Steigerung zu erkennen. Lag das Durchschnittsgehalt 2008 bei 41.898 Euro, sind es 2015 schon 57.188 Euro. Allerdings hat sich der Wert innerhalb der letzten zwölf Monate kaum verändert. Bereits 2014 verdienten Bauingenieure im Schnitt 57.143 Euro. Erfreulich für den Berufsstand dürfte auch sein, dass die Mehrheit heute über 50.000 Euro brutto pro Jahr verdient (2015: 59,3%/2014: 58,5%). 2012 waren es 48,4% der Befragten, 2008 nur 18,3%. Bei allen fünf Erhebungen des Berufsportals für Bauingenieure von 2008 bis 2015 entfielen auf das Intervall zwischen 40.000 und 50.000 Euro die meisten Einzelstimmen. Diese Gruppe machte 2008 über ein Drittel, in den letzten beiden Jahren etwa ein Viertel der Teilnehmer aus.

Veränderungen in den Gehaltsgruppen

Interessant sind auch die Veränderungen in den Gehaltsgruppen unter 30.000 Euro und über 90.000 Euro. Zur Gruppe unter 30.000 Euro zählen aktuell nur rund 4%, ähnlich niedrig lag der Wert 2014 (3,4%). 2012 waren es 6,5%, 2011 fast 7% und 2008 noch 34% der Befragten. Signifikant ist die Steigerung der Zahlen im Bereich der Bestverdiener über 90.000 Euro Jahreseinkommen. 2008 zählten nur knapp 2% zu dieser Gruppe. 2011 kletterte der Wert deutlich auf über 6%, um im Folgejahr wieder auf 5% zu sinken. Im vergangenen wie in diesem Jahr gaben schließlich beachtliche 8,2% (2014) beziehungsweise 7,1% an, in dieser Gehaltsgruppe zu liegen. (BSZ)

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