Bauen

Das Bildungszentrum Neumarkt. (Foto: HWK Niederbayern-Oberpfalz)

16.12.2011

In neuem Glanz

Bildungszentrum der Handwerkskammer in Neumarkt modernisiert

Rund 5,6 Millionen Euro investierte die Handwerkskammer (HWK) Niederbayern-Oberpfalz in die Modernisierung ihres Bildungszentrums in Neumarkt.
Die Baumaßnahme umfasste die Komplettmodernisierung gemäß den Anforderungen der ENeV. Der Werkstattbereich wurde neu geordnet und erweitert, der Zugangs- und Bürobereich neu gestaltet. Im Obergeschoss entstand ein Seminarraum. Ein optimiertes Heizsystem mit Biomassekessel und Solarthermie erzeugt regenerativ einen Großteil der Energie.
Über 2000 Handwerker bilden sich hier jährlich weiter. Der Leiter des Bildungszentrums, Alfred Greser, freut sich über modernste Unterrichtsräume und hervorragend ausgestattete Werkstätten. Mit der Modernisierung hat die Handwerkskammer mehr Kapazitäten geschaffen und erweitert, insbesondere im Bereich der neuen Technologien das Kursangebot. Zukünftig werden zum Beispiel die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung für Elektroniker und ein Meisterkurs Metallbauer in Neumarkt angeboten.
Das Bildungszentrum Neumarkt bietet Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Bau, Zimmerer, Metall, Elektro, CNC, Pneumatik und EDV. In diesen Bereichen finden überbetriebliche Lehrlingsunterweisungen, Meisterkurse und Weiterbildungen statt. Zusätzlich erhalten Schüler von Mittel- und Realschulen über die Berufsorientierung interessante Einblicke in die einzelnen Berufe. In Kursen für die Arbeitsagentur und Jobcenter werden Fachkräfte für das Handwerk ausgebildet.

Zu 75 Prozent gefördert


Im EDV-Bereich werden in Vollzeit und berufsbegleitend verschiedene Grundkurse bis hin zum Betriebsinformatiker (HWK) angeboten. Auch Kurse im Fachbereich Unternehmensführung, wie den Ausbilderschein (AdA) oder den technischen Fachwirt (TFW) hat Neumarkt im Angebot.
Die federführende Planung und Bauleitung erfolgte durch das Architekturbüro Berschneider + Berschneider aus Neumarkt. Bei den Ausschreibungen gemäß den Vergabeerleichterungen aus dem Konjunkturprogramm II setzten sich überwiegend regionale Firmen durch.
Ermöglicht wurde die Baumaßnahme mit Bundesmitteln aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Höhe von 45 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten. Diese Mittel wurden durch das Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn bewilligt und ausgereicht. 30 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten sind Mittel der Europäischen Union aus dem „Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung“. Diese Mittel wurden über das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Technologie bereitgestellt und durch die Regierung der Oberpfalz ausgereicht. Mithin belaufen sich die Gesamtzuwendungen auf insgesamt 75 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten. Aus Eigenmitteln bestreitet die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz etwa ein Viertel der Gesamtkosten. (BSZ)
(Die Bauwerkstatt und die Lehrwerkstatt des HWK-Bildungszentrums in Neumarkt  - Fotos: HWK Niederbayern-Oberpfalz)

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