Bauen

Das neue TGZ am Hubland in Würzburg. (Visualisierung: IHK)

15.07.2014

Leuchtturmprojekt

Spatenstich für das neue Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) am Würzburger Hubland

Im Beisein zahlreicher Ehrengäste wurde in Würzburg der Erste Spatenstich für das neue Technologie- und Gründerzentrums (TGZ) am Hubland gemacht. „Das neue TGZ soll in der Förderung der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft einen Schwerpunkt finden", so begrüßte Dieter Pfister, Vorsitzender der TGZ-Gesellschafterversammlung und IHK-Präsident, die Gäste. Pfister dankte den zahlreichen Unterstützern des Projekts, an dem neben der IHK Würzburg-Schweinfurt, Stadt und Landkreis Würzburg auch die Handwerkskammer für Unterfranken, die Universität Würzburg und die Hochschule für angewandte Wissenschaften FHWS beteiligt sind. „Wenn nicht jeder Beteiligte zum richtigen Zeitpunkt das für ihn Mögliche getan hätte, wären wir heute wahrscheinlich nicht hier, um den Baubeginn unseres TGZ-Neubaus zu feiern."

Investitionsvolumen von knapp 12 Millionen Euro

Bis Anfang 2016 soll auf dem an das Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE) angrenzenden Gelände ein multifunktionales Innovations- und Gründerzentrum mit einem Investitionsvolumen von rund 11,825 Millionen Euro entstehen. Das Grundstück hat die IHK erworben und stellt es dem TGZ in Erbpacht zur Verfügung. Am neuen Standort am Hubland soll das TGZ noch besser dazu beitragen, dass wissenschaftliche Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in neue Produkte, neue Arbeitsplätze und neue Unternehmen überführt werden.
Das neue TGZ will künftig auf 3800  Quadratmetern Nutzfläche innovativen Unternehmensgründungen und Ausgründungen aus den Hochschulen insbesondere in den Bereichen Energieeffizienz, Neue Materialien und Informations- und Kommunikationstechnologie als Startrampe dienen. Neben Zentrumsmanagement sowie Innovations- und Unternehmensgründungsberatung wird zukünftig der Wissens- und Technologietransfer eine Schwerpunktaufgabe des TGZ sein.

Breites regionales Bündnis

„Mit dem Neubau wird ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte des TGZ aufgeschlagen. Ich bin sicher, dass hier im neuen TGZ am Hubland zahlreiche Nachwuchsunternehmen ihre Geschäftsideen zum Erfolg führen werden. Der Freistaat Bayern leistet daher gerne einen Beitrag und fördert zusätzlich zu den bereits zur Verfügung gestellten 4,5 Millionen Euro die Gebäudeoptimierung mit weiteren 500 000 Euro. Mit diesem Geld werden die Voraussetzungen für anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen im TGZ geschaffen", so Wirtschafts-Staatsekretär  Franz Josef Pschierer. Der Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt und IHK-Präsident Pfister sind sich einig: Das künftige TGZ sei nicht nur Sinnbild eines breiten regionalen Bündnisses zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gebietskörperschaften. Es sei ein „Leuchtturmprojekt" im neuen Stadtteil Hubland, das weit über Würzburgs Grenzen hinaus strahlen werde und den Wirtschafts- wie Innovationsstandort Würzburg stärkt. (BSZ)

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