Kommunales

Die Verbandsgeschäftsstelle in München koordiniert die Arbeit der sieben bayerischen Bezirke. (Foto: BSZ)

20.01.2014

Bezirke suchen neuen Geschäftsführer

Amtsinhaber Norbert Kraxenberger geht in den Ruhestand

Der Bayerische Bezirketag sucht zum 1. August dieses Jahres einen neuen Geschäftsführer, ein „geschäftsführendes Präsidialmitglied“, wie es korrekt heißt. Der derzeitige Amtsinhaber Norbert Kraxenberger hat das 65. Lebensjahr zwar bereits vollendet, er wollte aber noch den Übergang bei der Führungsspitze begleiten. Seit Oktober hat der Bezirketag  - vormals Verband der bayerischen Bezirke – einen neuen Präsidenten, den Oberbayern Josef Mederer. Dieser löste den zehn Jahre amtierenden Niederbayern Manfred Hölzlein ab.
Öffentlich ausgeschrieben ist die Stelle zwar erst jetzt - man kann aber davon ausgehen, dass es schon den einen oder anderen heißen Anwärter gibt und nicht wirklich händeringend gesucht wird. Es soll sich um  „eine dynamische und führungsstarke Persönlichkeit zur kraftvollen Vertretung der Interessen des Bayerischen Bezirketags insbesondere gegenüber dem Bayerischen Landtag und den Ministerien“ handeln.  Explizit wird auf „mehrjährige Erfahrung in der Ministerial- und/oder Kommunalverwaltung“ verwiesen. Amtsinhaber Kraxenberger selbst kam einst aus dem bayerischen Finanzministerium zu den Bezirken. Bewerber aus der Privatwirtschaft und Nicht-Juristen haben also eher schlechte Karten.
Finanziell lohnt sich der Job auf jeden Fall.  Die Beschäftigung erfolgt im Beamtenverhältnis mit Eingangsbesoldung in Besoldungsgruppe B 6 BayBesG mit Zulagen. Im Klartext: 8700 Euro brutto sind das absolute Minimum im Monat. Das ist weniger als ein Regierungspräsident aber mehr als ein Landrat hat. Der Präsident des Bezirketags ist dagegen nur ehrenamtlich tätig.
Mit der Neubesetzung bei den Bezirken geht auch der Prozess eines Generationswechsels bei den kommunalen Spitzenverbänden zu Ende. Bei Städte- und Landkreistag hat in den vergangenen zwei Jahren bereits eine jüngere Führungsriege die Posten der geschäftsführenden Präsidialmitglieder übernommen. (André Paul)

 

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