Kommunales

Das Kernkraftwerk Gundremmingen gehört zu 75 Prozent RWE und zu 25 Prozent PreussenElektra. (Foto: dpa)

18.07.2017

Bürgerinitiative will AKW Gundremmingen noch früher abschalten

Petition an den bayerischen Landtag

Ein Anti-Atom-Bündnis will mit einer Petition an den bayerischen Landtag ein früheres Abschalten des Kernkraftwerks in Gundremmingen erreichen. Mehrere Vereine werden am heutigen Dienstag, 18. Juli 2017, die ersten Unterschriftenlisten im Maximilianeum überreichen. Bis Oktober sollen weitere Unterstützer für die Petition gesucht werden. Die Umweltverbände fordern, dass beide noch betriebenen Blöcke in Gundremmingen noch in diesem Jahr abgeschaltet werden.

Block B des Atommeilers in Schwaben wird Ende des Jahres vom Netz genommen, Block C darf nach dem vereinbarten Atomausstiegsfahrplan aber noch bis 2021 weiterlaufen. Die Petition wird von den Landesverbänden aus Bayern und Baden-Württemberg des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie der Anti-Atom-Bürgerinitiative Forum verantwortet.

Leistungsstärkste Anlage Deutschlands


Die Initiatoren sagen, dass die beiden Blöcke besonders riskant seien - sie sind Deutschlands letzte Siedewasserreaktoren. Sie wiesen Sicherheitslücken im Notkühlsystem auf. Außer der Petition sollen auch 30 000 vom Umweltinstitut München gesammelte Unterschriften für ein Abschalten des Atomkraftwerks übergeben werden.

Das Kernkraftwerk Gundremmingen ist mit einer elektrischen Bruttoleistung von 2 × 1344 MW der beiden Blöcke B und C das leistungsstärkste Kernkraftwerkhttps://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk in Deutschland und zugleich das einzige deutsche Kernkraftwerk, das noch mehr als einen Reaktor in Betrieb hat. (dpa)

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