Kommunales

23.08.2013

Damit a Ruh ist

Bundesverkehrsminister Ramsauer will den Fluglärm über seinem Wahlkreis eindämmen und brüskiert damit die Airport-Betreiber und seine Amtskollegin in Wien

Der Streit um angeblich unerträglichen Lärm zwischen dem Flughafen Salzburg und den Kommunen im Rupertiwinkel könnte bald entschieden sein: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ordnete jetzt die formelle Einleitung einer Durchführungsverordnung an - wohl auch, um in seinem Wahlkreis für gute Stimmung zu sorgen. Die Verordnung soll Flugzeuge über Südostbayern ausbremsen. Die Österreicher sind empört.
Der Name des zweitgrößten österreichischen Flughafens klingt so recht beschwingt und idyllisch, irgendwie mehr nach kleiner Nachtmusik als nach lautem internationalem Luftverkehrskreuz: Salzburg Airport Wolfgang Amadeus Mozart. Doch in den bayerischen Kommunen gleich hinter der Staatsgrenze – betroffen sind vor allem die Stadt Freilassing, aber auch die Gemeinden Surheim-Saaldorf und Ainring – empfindet man die Turbinengeräusche von jenseits der Salzach nur noch als massive Lärmbelästigung. Da donnert dann auch schon mal ein Airbus A 320 über die Dächer hinweg. Besonders schlimm wurde es offenbar seit 2011. Denn dem Salzburg Airport geht es wirtschaftlich gut. Rund 1,7 Millionen Passagiere verzeichnete man im vergangenen Jahr, jeder Dritte stammt übrigens aus Bayern. Inzwischen gibt es sogar Direktflüge nach Peking...
(André Paul)

Lesen Sie den vollständigen Artikel am Freitag, 30. August, in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung.

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