Kommunales

Gute Nachricht für Bayerns Kliniken: Kabinett sichert 20 neue Bauvorhaben finanziell ab. (Foto: dpa)

16.06.2015

Geld für Bayerns Kliniken

Kabinett billigt millionenschwere Bauvorhaben an Krankenhäusern

Das Kabinett hat heute millionenschwere Bauvorhaben an bayerischen Krankenhäusern auf den Weg gebracht. Das Gesamtfördervolumen für die insgesamt 20 neuen Projekte belaufe sich auf 308 Millionen Euro, teilte die Staatskanzlei nach der Kabinettssitzung mit. Größte Einzelposten sind Um- und Neubauten in Wasserburg a. Inn, Schwandorf und Naila. "Die gute Nachricht des Tages lautet: Alle dringlichen und entscheidungsreifen Baumaßnahmen konnten berücksichtigt werden", betonte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Damit könnten die Krankenhausträger nun umgehend die weiteren Schritte für einen schnellen Baubeginn einleiten.

Finanzminister Markus Söder (CSU) verwies auf die traditionell gute Finanzierung der Krankenhäuser in Bayern. Die gemeinsam mit den Kommunen zur Verfügung gestellten Fördermittel von  insgesamt einer halben Milliarde Euro seien auch in diesem Jahr ausreichend, um den investiven Bedarf der Krankenhäuser abzudecken. "Bayern leistet in diesem Sektor deutlich mehr als andere Bundesländer. Bei uns gibt es weder einen Investitionsstau noch Wartelisten für Fördermaßnahmen. Der Freistaat Bayern kümmert sich um seine Krankenhäuser", so Söder.  Mit seiner flächendeckenden Krankenhausförderung stärke Bayern auch den ländlichen Raum.

 

Die Projekte im Einzelnen

Im Einzelnen hat das Kabinett folgende Krankenhausbauvorhaben berücksichtigt:

Jahreskrankenhausbauprogramm 2016:
Wasserburg a. Inn (kbo-Inn-Salzach Klinikum; 14,32 Mio. Euro), Landshut (Kinderkrankenhaus St. Marien; 6,21 Mio. Euro), Viechtach (Kreiskrankenhaus; 3,89 Mio. Euro), Amberg (Klinikum St. Marien; 5,67 Mio. Euro), Lindenlohe (Asklepios Orthopädische Klinik; 19,90 Mio. Euro), Tirschenreuth (Krankenhaus; 19,70 Mio. Euro), Bayreuth (Bezirkskrankenhaus; 12,22 Mio. Euro), Nürnberg (Klinikum Süd; 9,20 Mio. Euro), Aschaffenburg (Psychiatrische Klinik; 10,32 Mio. Euro), Immenstadt (Klinik; 4,83 Mio. Euro).

Jahreskrankenhausbauprogramm 2017:
München (Krankenhaus Barmherzige Brüder; 16,89 Mio. Euro), Bad Aibling (RoMed Klinik; 14,01 Mio. Euro), Deggendorf (DONAUISAR Klinikum; 2,48 Mio. Euro), Fürth (Psychiatrische Klinik; 26,24 Mio. Euro).

Jahreskrankenhausbauprogramm 2018:
Freyung (Kreiskrankenhaus; 5,18 Mio. Euro), Naila (Klinik; 29,67 Mio. Euro).

Jahreskrankenhausbauprogramm 2019:Wasserburg a. Inn (RoMed Klinik; 46,04 Mio. Euro), Weilheim (Krankenhaus; 9,97 Mio. Euro), Schwandorf (St. Barbara Krankenhaus; 37,40 Mio. Euro), Ansbach (Rangauklinik; 13,55 Mio. Euro).(BSZ, dpa)

 

 

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Melanie Huml (CSU), bayerische Gesundheitsministerin

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