Kommunales

Der betreffende Beamte war seit vielen Jahren im Rathaus der 8300 Einwohner zählenden Gemeinde beschäftigt. (Foto: BSZ)

27.11.2014

Geschäftsleiter unter Verdacht

Die Gemeinde Wenzenbach im Landkreis Regensburg suspendiert ihren ranghöchsten Beamten vom Dienst. Er soll 150 000 Euro veruntreut haben.

Ein Finanzskandal erschüttert die Gemeinde Wenzenbach im Landkreis Regensburg. Der Leiter der Geschäftsstelle soll - noch unter der Führung des ehemaligen Bürgermeisters, Josef Schmid (Freie Wähler) - Gelder aus der Gemeindekasse veruntreut haben. Der Mann sei inzwischen nach einem Beschluss des Gemeinderates suspendiert worden, sagte ein Sprecher des Landratsamts Regensburg.
Insgesamt soll es um einen Schaden in Höhe von 150 000 Euro gehen. Der Verdacht war aufgekommen, nachdem der Bayerische Kommunale Prüfungsverband auf Unregelmäßigkeiten gestoßen war. In einer nichtöffentlichen Sitzung hatte der Gemeinderat am Dienstagabend beschlossen, den Fall aufzuarbeiten.
"Ein geschäftsführender Beamter darf Zahlungen nicht selbst anweisen und hat es in diesen Fällen auch nicht getan", sagte der jetzige Bürgermeister von Wenzenbach, Sebastian Koch (SPD). In der Regel ist dafür der Bürgermeister zuständig. Über eine mögliche Verstrickung von Ex-Rathauschef Schmid habe man auch im Gemeinderat gesprochen, betonte Koch. "Aus Gründen der Verschwiegenheit darf ich dazu aber keine näheren Angaben machen". Ex-Bürgermeister Schmid äußerte sich nicht zu den Vorwürfen. (dpa)

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