Kommunales

27.01.2015

Justiz ermittelt in Frankens Kommunen

Bürgermeister von Zapfendorf und Rathausmitarbeiter von Höchstadt/Aisch unter Verdacht

Die Justiz in Franken hat derzeit sehr viel mit kommunalen Mitarbeitern zu tun. So soll der Erste Bürgermeister der oberfränkischen Gemeinde Zapfendorf (Landkreis Bamberg), Matthias Schneiderbanger (CSU), 280.000 Euro aus der kommunalen Kasse entwendet haben. In Höchstadt (Landkreis Erlangen-Höchstadt) soll ein Rathausmitarbeiter auf Gemeindekosten Waren für sich privat geordert haben.

Schneiderbanger wurde von seinem Amt als Bürgermeister von Zapfendorf enthoben. Seit Dezember 2014 sitzt er wegen des Verdachts auf Untreue in Untersuchungshaft. Die Vorwürfe habe er mittlerweile eingeräumt. So soll er zwischen dem 1. Januar 2013 und dem 16. Oktober 2014 Buchungen manipuliert haben. 

Im zweiten Fall steht laut Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Mitarbeiter Gemeindeverwaltung Höchstadt im Verdacht, sich jahrelang auf Gemeindekosten Waren im Onlinehandel bestellt und sie später auf eigene Rechnung weiter verkauft zu haben. Allein im Jahr 2014 sei der Gemeinde dadurch ein Schaden im unteren fünfstelligen Euro-Bereich entstanden, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Wie hoch der Schaden in den Jahren davor war, werde derzeit noch ermittelt. Kripobeamte hätten gestern Arbeitsplatz und Wohnung des Verdächtigen durchsucht. (dpa, BSZ)

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Kommentare (1)

  1. Roland am 28.01.2015
    Finden keine Kontrollen der Stadtoberen mehr statt?

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