Kommunales

Zwar blieben Busse und Trambahnen in den Depots, teilweise konnten die Fahrgäste aber auf U-Bahnen ausweichen. (Foto: dpa)

11.09.2017

"Letztes Warnsignal"

Verdi bestreikt Trambahnen und Busse in München

In München blieben am Montagmorgen, 12. September, Straßenbahnen und Busse in den Depots. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di will damit in den seit Juni laufenden Tarifverhandlungen ihren Druck auf die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) erhöhen. "Mit diesem Streik am letzten Ferientag wollen wir dem Arbeitgeber MVG ein letztes Warnsignal senden, dass es kein Koppelgeschäft zwischen Lohnerhöhung und Arbeitszeitverlängerung gibt", begründete Franz Schütz von ver.di die Aktion.

Die MVG halte nach wie vor an ihrer Forderung nach einer Arbeitszeiterhöhung fest, mit der die Lohnerhöhung erkauft werden solle, kritisierte Schütz. Die ver.di-Tarifkommission fordere aber, die Arbeits- und Einkommensbedingungen der Beschäftigten real zu verbessern. Der Warnstreik begann um 3.30 Uhr und dauerte bis 10 Uhr.

ver.di fordert in den Tarifverhandlungen für die MVG-Beschäftigten eine Erhöhung der Monatsgehälter um 120 Euro. Nach zwölf Monaten sollen sie um weitere fünf Prozent angehoben werden. An diesem Mittwoch (13. September) findet die vierte Verhandlungsrunde statt. (dpa)

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