Kommunales

Die neuen Ingenieure in den Landratsämtern sollen vor allem für die Überwachung umweltbelastender Industriebetriebe eingesetzt werden. (Foto: dpa)

21.07.2014

Mehr Fachpersonal für Bayerns Landratsämter

Trotz allgemeinem Stellenabbau bekommen die Kreise zusätzliche Beschäftigte - vor allem Umweltingenieure und Finanzexperten.

Insgesamt muss der öffentliche Dienst in Bayern in den nächsten Jahren eher mit einem Stellenabbau rechnen - doch die Landratsämter können auf zusätzliche Beschäftigte hoffen. Der aktuelle Kabinettsbeschluss sieht vor, zehn weitere Umweltingenieure zur Überwachung umweltbelastender Industriebetriebe und 40 Stellen für die durch die Erbschaftssteuerreform enorm gestiegenen Aufgaben der Gutachterausschüsse bereitzustellen. Für Christian Bernreiter (CSU), den neuen Präsidenten des Bayerischen Landkreistags, ist das ein Schritt in die richtige Richtung seitens der Staatsregierung - wenngleich nur der erste von vielen weiteren, die folgen sollen.

Keine Wiederbesetzungssperre


Hintergrund: Der Verbandschef sieht die zweite kommunale Verwaltungsebene im Freistaat schon seit Jahren chronisch überlastet, das kritisierte er zuletzt auch auf der Jahresversammlung der bayerischen Landräte vor fünf Wochen in Bad Tölz. Verantwortlich dafür seien mehrere Aufgabenverlagerungen beziehungsweise zusätzliche Aufgaben des Freistaats. Bernreiter forderte in diesem Zusammenhang entweder eine Entlastung bei den Aufgaben - oder aber eben zusätzliches Personal.
Ministerpräsident Horst Seehofer reagierte entsprechend. Zugute kommt den Landratsämtern dabei, dass bei den ihnen zugeordneten Gesundheitsämtern 25 Stellen, die ursprünglich wegfallen sollten, nach dem jüngsten Kabinettsbeschluss nun doch erhalten bleiben. Außerdem soll die derzeitig dreimonatige Wiederbesetzungssperre für ausscheidendes Personal an den Landratsämtern entfallen. (APL)

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