Kommunales

Alexander Reissl gehört dem Münchner Stadtrat seit 1996 an. (Foto: SPD)

12.08.2015

Münchner SPD greift eigenen Fraktionschef an

Alexander Reissl hatte gesagt, nicht jeder Flüchtling könne willkommen sein

Wegen seiner kritischen Meinungsäußerung zu Flüchtlingen ziehen prominente Münchner Sozialdemokraten über ihren Fraktionschef im Stadtrat, Alexander Reissl, her. "Jedem zu signalisieren, er sei willkommen, ist falsch. Nicht jeder ist hier willkommen", hatte der 57-Jährige gesagt.
Der Widerspruch ließ nicht lange auf sich warten. "Jeder ist willkommen", so der Landtagsabgeordnete Andreas Lotte im Münchner Merkur. Reissls Meinung sei der "falsche Ansatz". Die Partei-Nachwuchsorganisation Jusos verkündete im Internet, man "distanziere" sich vom Fraktionschef. Der stellvertretende Parteivorsitzende Roland Fischer tat kund, man "unterscheide nicht zwischen Flüchtlingen".
Während die Grünen Reissl ebenfalls attackierten - die Stadtratschefin Gülseren Demirel forderte von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), die Aussagen Reissls zu "korrigieren" - kam Zustimmung vom Koalitionspartner CSU: "Da hat offenbar ein Lernprozess eingesetzt", so der Zweite Bürgermeister der Landeshauptstadt, Josef Schmid, in einer Pressemitteilung. (BSZ)

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Kommentare (2)

  1. Wähler am 12.08.2015
    Da hat er Recht der Herr Reissl.
  2. Peter am 13.08.2015
    Recht haben und Recht bekommen wird in Bayern
    mit zweierlei Mass gemessen werden.
    Und die Regierungspartei bleibt weiterhin untätig.

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