Kommunales

Vor seiner Wahl arbeitete der 35-jährige Janik am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. (Foto: Schweinfurth)

30.04.2015

"Nicht mehr über die Köpfe der Leute entscheiden"

Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) setzt auf mehr Bürgerbeteiligung, will dabei aber anders vorgehen als Ministerpräsident Horst Seehofer

Sein Erfolg über den langjährigen Amtsinhaber Siegfried Balleis (CSU) bei der Kommunalwahl im Jahr 2014 überraschte wohl auch ihn selbst. Nach einem Jahr im neuen Job zieht Florian Janik jetzt eine erste Bilanz zu den Themen Bildungsstandort, Verkehrsinfrastruktur und Flüchtlingsproblematik.

BSZ Herr Janik, wie fühlen Sie sich nach knapp einem Jahr im Amt des Oberbürgermeisters?
Janik Es war für mich die totale Umstellung – auch persönlich. Aber jetzt bin ich gut angekommen im Rathaus und habe Privates und Amt in Einklang bringen können.

BSZ Vor Kurzem hat der Bürgerentscheid im Landkreis Erlangen-Höchstadt dem Fortschritt bei der Stadt-Umland-Bahn (StUB) von Nürnberg über Erlangen nach Herzogenaurach erst einmal einen Dämpfer verpasst. Was bedeutet das für Sie als klaren StUB-Befürworter?
Janik Natürlich ist das Ergebnis erst einmal enttäuschend, denn wir haben Förderzusagen von Land und Bund erreicht und eine faire Zweckverbandsvereinbarung ausgehandelt. Die StUB bleibt in meinen Augen ganz zentral, um die Verkehrssituation hier in den Griff zu kriegen. Wir haben täglich 60 000 Ein- und 15 000 Auspendler. Die StUB ist aber auch ein Wirtschaftsfaktor für Erlangen und Herzogenaurach, also für die Unternehmen Adidas, Areva, Puma, Schäffler und Siemens. Die nun ins Spiel gebrachte L-Variante, die Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach verbinden würde, ist sehr interessant und wird von uns nun intensiv geprüft.

BSZ Wie bewerten Sie die scheinbar kostengünstigere Alternative eines Bussystems anstelle der StUB?
Janik Der Bus hat ähnlich hohe Fixkosten, sorgt aber nicht so sehr für das Zusammenwachsen in der Region. Denn man müsste dann, wie heute auch, im Norden Nürnbergs in die Straßenbahn umsteigen. Das reduziert die Attraktivität ... (Interview: Ralph Schweinfurth)

Lesen Sie das vollständige Interview in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom Donnerstag, 30. April 2015.

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