Kommunales

Vor allem die Domina kommt mit dem bisher zur Verfügung stehenden Arbeitsbereich nicht mehr aus, argumentiert der Betreiber. (Foto: dpa)

31.07.2014

Platznot im Puff

Vorm Verwaltungsgericht München streiten die Stadt Dachau und zwei Bordellbesitzer, die ihr Unternehmen vergößern wollen.

Mit baulichen Auflagen wehrt sich die Stadt Dachau gegen die Ausweitung der Prostitution. Seit heute verhandelt das Verwaltungsgericht München über zwei Klagen von Bordellbetreibern gegen derartige Beschränkungen. In beiden Fällen geht es um die Vergrößerung bestehender Clubs, in denen käuflicher Sex angeboten wird. Die Stadt mit 45 000 Einwohnern liegt verkehrsgünstig im Norden von München. Sie beherbergt sechs Bordelle.
Nach Ansicht von Stadtbaurat Michael Simon sind die Bauanträge der Betreiber nicht zulässig. Sie hätten zum Ziel, "über die bereits als Bordell genehmigten Bereiche weitere bordellartige Nutzungen zu erreichen". Der Bauherr will offenbar mehrere Zimmer mit Nasszellen an das schon bestehende Etablissement andocken. Beim zweiten Prozess geht es um die Vergrößerung eines Dominastudios. Beide Verfahren finden an den Orten des Geschehens im Dachauer Gewerbegebiet statt. (dpa)

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