Kommunales

Ob es sein Bußgeldbescheid ist, den der Thüringer CDU-Chef Mohring hier gerade liest, weiß man nicht. Nach seinem Gesichtsausdruck zu schließen, wäre es möglich. (Foto: dpa)

27.04.2015

Thüringer CDU-Chef kämpft gegen Hofer Verkehrspolizei

Mike Mohring wurde im Frankenwald angeblich mit 180 Sachen geblitzt - und bestreitet das

Der Landes- und Fraktionschef der Thüringer CDU, Mike Mohring, kämpft in Franken gegen ein Fahrverbot wegen Rasens. Das berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk. Beim Amtsgericht Hof habe Mohring Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid eingelegt. Er solle den Führerschein drei Monate lang abgeben und 1200 Euro Geldstrafe bezahlen, weil er Anfang 2014 auf der Bundesstraße 173 im Frankenwald mit Tempo 180 geblitzt wurde. Erlaubt waren 100 Stundenkilometer. Mohring twitterte, das zu schnelle Fahren sei ein Fehler, den er bedauere. Im Landtag sagte Mohring, er bestreite nicht, zu schnell gefahren zu sein, wohl aber bestreite er das Messergebnis. Zuvor hatte Gerichtssprecher Hubert Pürner erklärt, Mohrings Anwältin habe die Messung der Hofer Verkehrspolizei in Zweifel gezogen. Außerdem behaupte die Juristin, dass der Fall verjährt sei, weil der Bescheid nicht rechtzeitig zugestellt worden sei. Das Gericht habe dem in der Verhandlung entgegengehalten, es gehe von einer rechtzeitigen Zustellung aus. Schließlich sei der Einspruch Mohrings zwei Tage nach der Zustellung eingetroffen. Die Verhandlung sei auf den 7. Mai vertagt worden, weil die Anwältin ein zusätzliches Foto des Messwagens angefordert habe. Angeblich habe Mohring selbst am Steuer gesessen, weil sein Fahrer erkrankt gewesen sei. Er habe aber einen "hochkarätigen politischen Termin" erreichen wollen. (APL)

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