Kultur

Ihn zieht es von der Isar an die Spree: Kirill Petrenkos Vertrag an der Bayerischen Staatsoper läuft bis 2018. Spätestens dann geht er nach Berlin. (Foto: dpa)

22.06.2015

München ade?

Die Berliner Philharmoniker wollen Kirill Petrenko. Bayerns Kunstminister Spaenle möchte ihn gerne in München halten

 Der Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, Kirill Petrenko, soll neuer Chefdirigent der Berliner Philharmoniker werden. Die Musiker hätten den 43-Jährigen zum Nachfolger von Sir Simon Rattle (60) gewählt, teilte das Orchester in der Hauptstadt heute mit. Eine erste geheime Wahl war Anfang Mai nach stundenlangen Diskussionen ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Daraufhin hatte das Orchester die Abstimmung verschoben. 

Wann Petrenko in Berlin anfängt, sei noch Thema von Verhandlungen, hieß es. Sein Vertrag mit der Bayerischen Staatsoper laufe noch bis 2018. Bayerns Kunstminister Ludwig Spaenle hat Kirill Petrenko eine Vertragsverlängerung über das Jahr 2018 hinaus angeboten. Er freue sich darüber,  teilte das Ministerium mit, dass Petrenko gemeinsam mit dem Intendanten der Bayerischen Staatsoper München, Nikolaus Bachler, eine Vertragsverlängerung anstrebe. Über die konkreten Modalitäten werde gegenwärtig verhandelt. Spaenle bewertet die Wahl Kirill Petrenkos als Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker als großen Ausweis für die Qualität der Arbeit des Bayerischen Generalmusikdirektors.

 

Petrenko, einer der Stars der jüngeren Dirigenten-Generation ist seit 2013 an der Bayerischen Staatsoper. Petrenko wurde im russischen Omsk geboren, 1990 zog er mit seiner Familie nach Vorarlberg in Österreich. Dort war sein Vater Geiger im Symphonieorchester. Von 2002 bis 2007 war Petrenko Generalmusikdirektor an der Komischen Oper Berlin. (dpa)

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