Politik

Das Tor mit der makaberen Inschrift "Arbeit macht frei" fehlt nun schon seit gut zwei Monaten. (Foto: dpa)

15.01.2015

15 Hinweise zu gestohlener KZ-Tür

Rund zwei Monate ist es nun schon her, dass Unbekannte das Tor des ehemaligen KZ in Dachau stahlen. Auch die Zuschauer der ZDF-Sendung "XY" hatten zunächst keine neuen Ideen

Nach der Ausstrahlung des Falls in der ZDF-Fahndungsserie "Aktenzeichen XY ... ungelöst" sind 15 Hinweise zum gestohlenen Tor des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau bei der Polizei eingegangen. Eine heiße Spur scheint aber noch nicht dabei zu sein. "Nach einer ersten groben Übersicht ist noch kein Hinweis dabei, der in eine konkrete Richtung geht", sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums in Ingolstadt am Donnerstag. "Es waren eher Tipps, was man noch absuchen könnte."
Vor rund zwei Monaten hatten Unbekannte die historische Tür zum ehemaligen Konzentrationslager Dachau mit der zynischen Parole "Arbeit macht frei" gestohlen. Wer die Täter sind, ist weiter ein Rätsel. Gerhard Drexl von der Polizei in Fürstenfeldbruck rief darum mögliche Zeugen am Mittwochabend in der ZDF-Sendung auf, sich zu melden. Die Ermittler gehen davon aus, dass mindestens zwei Diebe am Werk waren, um das 100 Kilo schwere Tor mitzunehmen.
Bisherige Hinweise haben die Ermittler bislang nicht weitergeführt. Zwei Zeugen hatten unabhängig voneinander berichtet, sie seien in der Nacht des Diebstahls von Fremden mit ausländischem Akzent angesprochen und nach dem Weg zur KZ-Gedenkstätte gefragt worden. Doch auch diese Spuren verliefen im Sande. 10 000 Euro Belohnung sind ausgesetzt. (dpa)

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