Politik

Josef Gries wählt die CSU - obwohl er sich auch Forderungen anderer Parteien anschließt. (Foto: Lohmann)

16.08.2013

Her mit Pkw-Maut und Ökostrom!

Bayern vor der Wahl: Was die Parteien den Bürgern bieten und was die Bürger erwarten (III) - Unternehmerfamilien

Josef Gries leitet seit über 30 Jahren die Geschäfte seines Familienunter-
nehmens in Unterhaching bei München. Damit seine zwei Söhne die Firma einmal möglichst problemlos übernehmen können, wünscht er sich von der Politik eine Reform des Erbrechts, einen einfachen Zugang zu Krediten und einen stabilen Strompreis. Seine Kinder sind allerdings nicht in allen Punkten seiner Meinung.


„Die Gaudi mit der Bayerischen Landesbank hat uns viel Geld gekostet“, stöhnt Josef Gries. Mit „Gaudi“ meint der Unternehmer aus Unterhaching die zehn Milliarden Euro, mit denen der Freistaat die BayernLB 2008 vor der Pleite bewahrte. So etwas dürfe nicht nochmal passieren, mahnt er.
Da liegt Gries auf einer Linie mit den Wahlaussagen der Opposition im bayerischen Landtag. Doch obwohl dem Aufsichtsgremium der einstigen Staatsbank führende CSU-Politiker angehörten, hat der Skandal keine Auswirkungen auf das Wahlverhalten des 69-Jährigen: „Wen soll man denn sonst wählen?“, fragt er achselzuckend und zieht seinen grünen Arbeitskittel aus. Wenn die SPD regiere, doziert Gries, habe es „immer ein wirtschaftliches Tief gegeben“. Die Freien Wähler seien zu klein, die Grünen könne man bei dem Spitzenpersonal „vergessen“ und die Linke sowieso. „In Bayern wähle ich CSU, mit der ist es uns noch immer am besten gegangen“, so Gries. Höchstens auf Bundesebene gebe er der FDP seine Stimme, damit sie die Fünf-Prozent-Hürde schafft ... (David Lohmann)

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom 23. August 2013.

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