Politik

AKW Gundremmingen: Der Betreiber hofft auf eine Leistungsausweitung

11.12.2013

Ungute Hoffnungen

AKW Gundremmingen: Betreiber will Leistungsausweitung - Seehofer ist skeptisch

Die vom Stromversorger RWE seit Jahren gewünschte Leistungsausweitung des Kernkraftwerks Gundremmingen wird zunehmend unwahrscheinlich. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) bremste am Dienstag in München die Hoffnungen des Unternehmens: Eine Leistungsausweitung wäre "sehr problematisch, auch wegen der ganzen Sicherheitsinformationen, die wir derzeit über Gundremmingen haben", sagte der CSU-Chef. "Die Firma hat einen Anspruch darauf, dass man ihren Antrag rechtsstaatlich prüft. Das wird gemacht. Aber soviel kann man sagen, dass wir es zunehmend für problematisch halten."
Gundremmingen bei Günzburg ist seit 1984 am Netz und erzeugt jährlich rund 21 Milliarden Kilowattstunden Strom - das entspricht einem Drittel des bayerischen Verbrauchs. Vor Ort versuchen die Gegner der Anlage seit langem, die Leistungsausweitung zu verhindern. Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU), SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen und Grünen-Umweltexperte Christian Magerl nahmen am Rande der Landtagssitzung 20 000 Protestpetitionen entgegen, die die Augsburger Initiative "Forum" einreichte. Die beiden Reaktoren seien unsicher und würden ihre Genehmigungen heute nicht mehr bekommen, sagte Sprecher Raimund Kamm. (dpa)

Lesen Sie einen Kommentar zum Thema Energiewende in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom 13. Dezember 2013

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