Wirtschaft

05.08.2011

Aus einem Kongress wird eine Energieagentur

"Energie Innovativ" soll im September an den Start gehen

„Energie Innovativ“: Was bisher der Kongress zur Verleihung des Bayerischen Energiepreises war, dient nun als Name für eine Energieagentur des Freistaats. Jetzt beschloss das Kabinett, dass sie bereits im September mit abgeordneten Ministerialen und einigen externen Mitarbeitern die Arbeit aufnehmen soll.
Laut Umweltminister Markus Söder (CSU) „soll die Energieagentur im Auftrag aller befassten Ministerien ein zuverlässiger Dienstleister sein“: für Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Privatpersonen. Weil „Energie Innovativ“ gemäß Kabinettsbeschluss „eng mit den regionalen und kommunalen Energieagenturen Bayerns zusammenarbeiten“ soll, will das verantwortliche Wirtschaftsministerium mit gerade mal 15 Mitarbeitern auskommen.
Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) verspricht zum wiederholten Male: „Wir werden den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung von derzeit etwa 25 Prozent auf rund 50 Prozent erhöhen.“ Doch von den etwa zwei Dritteln des Energieverbrauchs für Wärme und Verkehr ist in der Kabinettserklärung nicht die Rede.
Dass die Regierung „Energie Innovativ“ nun „einen Beirat aus allen gesellschaftlichen Gruppen“ zur Seite stellt mit „Vertretern der Kommunen, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, Naturschutzverbände, des Bauernverbands und der verschiedenen Zweige der Energiewirtschaft“, haben unter anderem die bestehenden Energieagenturen erfreut registriert. Dabei klingt Wirtschaftsminister Zeils Aufgabenstellung für den Beirat sehr vage: Die Mitglieder sollen „in der jährlich stattfindenden Vollversammlung die Arbeitsergebnisse und die Fortschritte beim Umbau des Energiesystems bewerten“. (wra)

Einen Online-Kommentar verfassen - so geht's

Scrollen Sie einfach ans Ende des Artikels, den Sie kommentieren wollen und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und einen nickname an. Die Nennung Ihres Namens ist freiwillig. Für die Nutzer sichtbar ist in jedem Fall NUR der nickname. Sie müssen sich auch nicht auf unserer Homepage anmelden. Aber unsere Netiquette akzeptieren. Und schon können Sie loslegen!

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!

Neuen Kommentar schreiben

Die Frage der Woche

Frage der Woche KW 49 (2017)

Paragraf 219a: Soll das Werbeverbot für Abtreibungen abgeschafft werden?

Umfrage Bild
 

Lesen Sie dazu in der Bayerischen ­Staatszeitung vom 8. Dezember 2017 auch die Standpunkte unserer Diskutanten:

Simone Strohmayr, Vize-Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag

(JA)

Winfried Bausback (CSU), bayerischer Justizminister

(NEIN)

arrow
Facebook
Vergabeplattform
Vergabeplattform

Staatsanzeiger eServices
die Vergabeplattform für öffentliche
Ausschreibungen und Aufträge Ausschreiber Bewerber

E-Paper
Unser Bayern

Die kunst- und kulturhistorische Beilage der Bayerischen Staatszeitung

Unser Bayern

LesenNachbestellen

Nur für Abonnenten

eaper
E-Paper
ePaper
zum ePaper
Abo Anmeldung

Benutzername

Kennwort

Bei Problemen: Tel. 089 – 290142-59 und -69 oder vertrieb@bsz.de.