Wirtschaft

Es sind die ersten Zahlen, die der neue Bankchef Jörg Riegler vorlegt, auch wenn er die Startbilanz noch nicht verantwortet hat. (Foto: BayernLB)

26.05.2014

BayernLB verdient im Startquartal mehr

Solide sei das erste Quartal gelaufen, sagt BayernLB-Chef Jörg Riegler

Die BayernLB hat in den ersten drei Monaten deutlich mehr Geld verdient, bekommt in ihrem Kerngeschäft aber Gegenwind zu spüren. "Das Jahr 2014 ist für die BayernLB ordentlich angelaufen", sagte heute der neue Chef der Landesbank, Jörg Riegler. Er hatte im April das Ruder von Gerd Häusler übernommen und legte nun zum ersten Mal Zahlen vor, auch wenn die noch in die Zeit seines Vorgängers fallen.
Und die Zahlen sehen deutlich besser aus als vor einem Jahr. Vor Steuern kletterte der Gewinn zwischen Januar und März verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um fast 29 Prozent auf rund 200 Millionen Euro. Zu verdanken hat die zweitgrößte Landesbank den Zuwachs vor allem der Entwicklung der Risikovorsorge: Da Rückstellungen aufgelöst werden konnten, ergab sich hier ein Plus von 28 Millionen Euro.
In ihren wichtigsten Geschäftsfeldern musste sich die BayernLB wegen niedriger Zinsen und des scharfen Wettbewerbs deutlich mühen. Der Zins- und Provisionsüberschuss im Mittelstands- und Unternehmensfinanzierungsgeschäft verharrte auf dem Niveau des Startquartals 2013. Weil in diesem Bereich mehr Geld für unsichere Kredite zurückgelegt werden musste, schrumpfte das Ergebnis des Bereichs um mehr als 37 Prozent von 83 auf 52 Millionen zusammen.
Riegler ist gemessen an den Umständen zufrieden mit dem Ergebnis: "Unser Kerngeschäft hat sich vor dem Hintergrund des niedrigen Zinsniveaus und der Investitionszurückhaltung der Unternehmenskunden solide entwickelt." Die Privatkundentochter DKB konnte ihre Geschäfte ausbauen, auch das Immobiliengeschäft lief dank einer kleineren Risikovorsorge im ersten Quartal erfolgreich.
Allerdings lasse sich der Gewinn des ersten Quartals nicht auf das Jahr hochrechnen, sagte Riegler. Er strebe weiter ein positives Vorsteuerergebnis an. Wie hoch das ausfallen soll, ließ der Manager weiter offen, auch weil noch nicht klar ist, was von der ungarischen Tochter MKB noch droht. Bis 2015 muss sich die Landesbank von der Bank trennen, die zuletzt tiefe Löcher in die Bilanz gerissen hatte.
Im ersten Quartal fiel der Verlust in Ungarn mit 9 Millionen Euro aber erheblich geringer aus als vor einem Jahr, als sich das Minus auf mehr als 60 Millionen belaufen hatte. (Sebastian Raabe, dpa)

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