Wirtschaft

Das Forderungspaket der IG Metall für die nächste Tarifrunde in der Metall- und Elektro-Industrie lehnt die vbm ab. (Foto: Bilderbox)

26.11.2014

Brossardt: "Vorstellungen gehen schlichtweg an der Realität vorbei"

vbm weist Forderungen der IG Metall für die Tarifrunde 2015 zurück

Der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. (vbm) Bertram Brossardt weist die Forderungen der IG Metall in der bevorstehenden Tarifrunde 2015 zurück, da "sie schlichtweg an der Realität" vorbeigingen und  überzogenen seien. Die IG Metall fordert eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten; ferner eine geförderte Bildungsteilzeit und die Ausweitung der Altersteilzeit in der Metall- und Elektro-Industrie (M+E Industrie). Laut Brossardt ist angesichts der massiven konjunkturellen Unsicherheiten und der seit Jahren stetig sinkenden internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen M+E Industrie der Spielraum für diese Lohnsteigerungen sehr begrenzt. Die Vorstellungen der IG Metall seien weder konjunkturgerecht, noch demografie- und  volatilitätsgerecht. "Die IG Metall kan die wirtschaftliche Lage und die sinkende Wettbewerbskraft der M+E Industrie nicht einfach ignorieren", so Brossardt. Da helfe auch kein Gesundbeten. Die Lohnpolitik müsse sich wieder am gesamtwirtschaftlichen Produktionsfortschritt orientieren.
Brossardt forderte die Tarifvertragspartner auf, in der M+E Tarifrunde 2015 mit Weitsicht und Augenmaß zu agieren. „Im Fokus steht der Erhalt von 790.000 Arbeitsplätzen im Freistaat in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Was die Unternehmen jetzt brauchen, um Arbeitsplätze in Bayern und damit Wachstum und Wohlstand zu sichern, ist vor allem ein hohes Maß an Flexibilität." (Friedrich H. Hettler)

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