Wirtschaft

Zur BAU 2015 rechnet die Messe München wieder mit mehr als 230.000 Besuchern. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäfts- führung der Messe München International, ist stolz darauf, dass wieder mehr als 60.000 Besucher aus dem Ausland kommen werden. (Foto: Messe München)

12.12.2014

„Der Vision von der CO2-freien Stadt näherkommen“

Reinhard Pfeiffer, Vize-Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München International, über die Highlights der Messe BAU 2015

Die Weltleitmesse BAU steht vor der Tür. Vom 19. bis 24. Januar 2015 präsentiert die führende Technologieschau rund ums Planen und Bauen wieder Branchentrends, Fachforen und Innovationen. Wir sprachen mit Reinhard Pfeiffer, Vize-Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München International, über den weltweit größten Baubranchentreff seiner Art.

BSZ: Herr Pfeiffer, was erwartet den Besucher der BAU 2015?
Pfeiffer: Drei Leitthemen werden auf der BAU 2015 den Takt vorgeben: Intelligent Urbanization, Mensch und Gebäude sowie Energie- und Ressourceneffizienz.

BSZ: Was verbirgt sich hinter Intelligent Urbanization?
Pfeiffer: Das Wachstum und der Wandel der Städte wird die Entwicklung im 21. Jahrhundert entscheidend beeinflussen. Denn der Wettlauf um eine ökologisch nachhaltige Zukunft findet vor allem in den urbanen Zentren statt. Rund zwei Drittel der Weltbevölkerung werden sich 2025 in Städten konzentrieren. Zugleich gehen aktuelle Extrapolationen von einem Anstieg des Primärenergiebedarfs von rund 50 Prozent aus, verbunden mit einem entsprechenden Anstieg der CO2-Emissionen.

BSZ: Und was hat das mit dem Bauen zu tun?
Pfeiffer: Bei Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden und ganzen Stadtteilen müssen heutzutage vielfältige Aspekte berücksichtigt werden. Dazu zählen der demografische Wandel, der weiter wachsende Ressourcenverbrauch, die zunehmenden Klimaschwankungen und deren Auswirkungen, die Energiewende sowie die damit verbundenen Veränderungen in der Mobilität. Hinzu kommen neue Möglichkeiten durch die zunehmende Digitalisierung und das wachsende Bedürfnis der Bürger, an Planungs- und Entwicklungsprozessen ihres Lebensraums teilzuhaben. Alles in allem ist das ein sehr komplexes Thema. Klar aber ist: All diese Anforderungen sind nur durch ein Zusammenspiel von Stadtplanung, Architektur, Bautechnik und technischer Gebäudeausrüstung zu erfüllen...(Ralph Schweinfurth)

(Lesen Sie das gesamte Interview in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom 12. Dezember 2014.)

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