Wirtschaft

22.11.2013

Einloggen statt einstempeln

Schon ein Viertel aller Deutschen arbeitet im Home Office

Bereits ein Viertel aller Deutschen arbeitet im Home Office und immer mehr würden gern von zu Hause aus tätig sein. Neben den flexiblen Arbeitszeiten bietet dieses Modell ebenso wirtschaftliche Vorteile für Unternehmen. Aufgrund ungeklärter rechtlicher Rahmenbedingungen und mangelnder Erfahrung in der Mitarbeiterführung, stößt Telearbeit allerdings in vielen Betrieben noch auf heftige Widerstände.
Warum Heimarbeit für den deutschen Wirtschaftsstandort dennoch in Zukunft unverzichtbar wird, erklärt Gabrielle Arnold von den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) gleich zu Beginn der Podiumsdiskussion „Home Office“ in München. „Gemäß einer Studie steht der Verkehr in der Eidgenossenschaft in zehn, in Deutschland in etwa 20 Jahren still“, erzählt sie. Gründe dafür seien außer dem wachsenden Gütertransport die steigende Anzahl von Pendlern auf Straße oder Schiene. „Unsere Züge sind in der Rushhour schon jetzt überfüllt und können nicht weiter verlängert werden.“
Um dem Kollaps entgegenzuwirken, entwarf Arnold das Pilotprojekt „Entlastung der Verkehrsinfrastruktur dank moderner Arbeitsformen“. Das Konzept sah vor, die Angestellten vormittags von zu Hause aus arbeiten zu lassen, damit sie außerhalb der Stoßzeiten ins Büro pendeln konnten. Mit dieser Praxis ließe sich der Zusammenbruch um mindestens zehn Jahre verschieben, beteuert die Spezialistin für Arbeitszeit der SBB...(David Lohmann)

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der gedruckten Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung vom 22. November 2013.

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